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Jetzt alle für zweiten Jugendpfleger

Stadthäger Ausschuss will Vertrag entfristen Jetzt alle für zweiten Jugendpfleger

Nun sind sich alle einig: Die Stelle eines zweiten städtischen Jugendpflegers, die Mitte des Jahres ausgelaufen wäre, soll unbefristet verlängert werden. Das ist während der Sitzung des Ratsausschusses für Jugend, Soziales und Sport am Donnerstagabend deutlich geworden.

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Stadthagen. Bis vor Kurzem hatte die Ratsgruppe WIR/FDP wie berichtet dafür plädiert, die Stelle einzusparen und das Geld vor dem Hintergrund von Gewaltvorfällen für zwei halbe Sozialarbeiterstellen an den Grundschulen Am Sonnenbrink und Am Stadtturm einzusetzen. Doch Gruppensprecher Richard Wilmers berichtete, die beiden Schulleiter hätten ihm gegenüber jetzt bekundet, die Ausstattung mit Sozialarbeitern sei angesichts einer kurz bevorstehenden personellen Aufbesserung durch das Land „ausreichend“. Wilmers dazu: „Das akzeptieren wir natürlich und hoffen, dass es funktioniert.“ Daher könne die Gruppe WIR/FDP jetzt der zweiten Jugendpflegerstelle uneingeschränkt zustimmen.

 Aus den Reihen der CDU-Fraktion, die früher gegenüber dieser neuen Planstelle wiederholt Skepsis angemeldet hatte, signalisierte Ursula Schweer nun Zustimmung. Für die rot-grüne Ratsgruppe, die sich von Anfang an für die Stelle starkgemacht hatte, bekräftigte Thomas Pawlik: „Wir sind der festen Überzeugung, dass wir diese Fachkraft für die strukturelle Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit dringend benötigen“. Auch Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) bekundete, er halte diese Stelle für „sinnvoll“.

 Iris Freimann, Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste, nannte einige Stichpunkte an, was diese „Fachkraft für Offene Jugendarbeit und Beteiligung“ unter anderem konkret zu tun hat. Drei Nachmittage sei sie im Jugendcontainer an der Jahnstraße präsent. Verantwortlich zeichne sie für den „offenen Abendsport“. Immer wieder müsse die Fachkraft an der BMX- und an der Skaterbahn sowie an anderen „informellen Treffpunkten“ sein, um im Sinne „aufsuchender Sozialarbeit“ Kontaktpflege mit den Jugendlichen zu betreiben. Mitgestalten solle sie Einzelprojekte wie etwa den „Tag der Jugend“. Zudem solle sie die Angebotspalette in der offenen Jugendarbeit weiter entwickeln.

 Freimann zeigte sich sicher: „Das alles füllt den Umfang einer Stelle sehr gut aus.“

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