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Kampf gegen Arbeitslosigkeit

25 Jahre Beschäftigungsgesellschaft Kampf gegen Arbeitslosigkeit

Die Schaumburger Beschäftigungs-GmbH Nienstädt (SBG) hat in diesen Tagen einen Meilenstein erreicht: Das Unternehmen feiert sein 25-jähriges Bestehen.
Den Stein ins Rollen gebracht hatte die SBG bereits im Dezember 1991 mit der Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrages.

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Stadthagen. Am 1. Februar 1992 wurde schließlich der Betrieb im Stadthäger Ortsteil Enzen aufgenommen. Gründungsgesellschafter waren die Bildungsvereinigung „Arbeit und Leben Niedersachsen“, das Diakonische Werk der evangelisch-lutherischen Landeskirchen Schaumburg-Lippe, das Deutsche Rote Kreuz, der Kreisverband Schaumburg, die Arbeiterwohlfahrt (Awo), der Bezirksverband Hannover und die Kreishandwerkerschaft Schaumburg.

Das Ziel der SBG lautete damals und auch heute noch, einen gemeinsamen Beitrag aus diesen Partnerschaften zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu leisten.
Stillstand ist Rückschritt – diesen Spruch hat sich Geschäftsführer Rolf Neumann zum Motto gemacht. „Unser Aufgabenfeld ist wahnsinnig vielfältig, da wir uns seit der Gründung sehr oft verändert haben“, sagt Neumann im Gespräch mit den SN.

Während in der Zeit bis 1997 zahlreiche kleinere Projekte mit allmählich wachsender Bedeutung den Anfang machten, startete das Unternehmen später mit dem seit 1998 neuen Hauptgesellschafter, dem Landkreis Schaumburg, richtig durch. Unter der damaligen neuen Geschäftsführerin Ursula Krahtz wurde das Prinzip „Arbeit statt Sozialhilfe“ geboren. Im Sommer 2000 übernahm Rolf Neumann die Geschäftsführung der SBG. Die Awo hat 2001 die Gesellschaftsanteile ihres Bezirksverbandes übernommen.

Schwerpunkt der Aktivitäten war für eine lange Zeit die Beschäftigung von Arbeitslosen, oft Sozialhilfeempfänger in eigenen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Zeitweise waren über 200 Personen in unterschiedlichen Dienstleistungsagenturen in solchen Arbeitsverhältnissen bei der SBG beschäftigt. Seit den Hartz-Reformen lag der Arbeitsschwerpunkt der SBG lange Zeit in der Betreuung und Qualifizierung von sogenannten Ein-Euro-Jobbern mit zeitweise durchschnittlich 300 zu betreuenden Stellen.

Nahezu zeitgleich mit Übernahme der Trägerschaft des JobCenters Schaumburg durch den Landkreis Schaumburg zum Jahresbeginn 2012 hat sich der Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit der inzwischen auch AZAV-zertifizierten SBG noch einmal grundlegend geändert.

Schwerpunkt ist seitdem das „Einstiegs- und Aktivierungszentrum (EAZ)“ der SBG. Kern des EAZ ist die Kompetenzfeststellung der Maßnahmeteilnehmer und die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt.

„In der Vergangenheit haben wir beim Einstellen auf neue Fördermöglichkeiten immer Flexibilität bewiesen“, sagt der Geschäftsführer. Er bezeichnet diese Fähigkeit als eine der großen Stärken des Unternehmens.

Seit ihrem Bestehen hat die SBG bis heute etwa 8000 bis 10.000 Projekt- und Maßnahmeteilnehmer betreut. Das Unternehmen kündigt an, weiterhin „alles dafür zu tun, um an der Seite des Landkreises Schaumburg und des JobCenters Schaumburg einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der damit zusammenhängenden Probleme leisten zu können“.

r/mak

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