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Katholische und islamische Gemeinde stehen zusammen

Gemeinsames Frühstück geplant Katholische und islamische Gemeinde stehen zusammen

„Wir haben eine gemeinsame oder keine Zukunft“, hat Ali Ünlü, Vorsitzender islamischen Gemeinde in Stadthagen während des Neujahrsempfangs der katholischen St.-Joseph-Gemeinde am Sonntag betont.

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Quelle: pr.

Von Vera Skamira

Stadthagen. Beide religiösen Gruppen pflegen seit Jahren einen offenen freundschaftlichen Umgang.

Dies solle trotzt und gerade wegen der aktuellen terrorischen Gewalttaten, ausgeübt von Islamisten, so bleiben. Die gewaltbereiten Dschihadisten und Terroristen gehörten für ihn nicht zum Islam, betonte Ünlü. Und er trete für Meinung- und Pressefreiheit ein. Zwar bedeuteten diese auch Verantwortung, und die Verunglimpfung von Heiligtümern heiße er persönlich nicht gut. Dennoch stünden er und die muslimische Gemeinde zur Meinungsfreiheit.

Gemeinsam mit der katholischen und der evangelischen Gemeinde in Stadthagen wolle man nach einigen Jahren Pause die Tradition eines interreligiösen Frühstücks wieder aufnehmen, verkündete Ünlü. Als ersten Termin nannte Stephan Uchtmann, Pfarrer der St.-Joseph-Gemeinde, den 14. März.

Zum Problem des islamistischen Terrors nahm außerdem Bürgermeister Oliver Theiß Stellung. Auch die christliche Religion habe dunkle Zeiten durchschritten, sich dann aber weiterentwickelt Richtung einer Souveränität, die auch einen gelassenen Umgang mit kritischen Karikaturen ermögliche. Diesen Weg wünsche er sich für den islamischen Glauben ebenfalls.

Die katholische St.-Joseph-Gemeinde erlebe er, Theiß, „als eine tolle und lebendige Gemeinde“. Diese hat sich laut Helmut Spiekermann vom Kirchenvorstand baulich in den kommenden Monaten den Abschluss der Renovierungsarbeiten im Medienraum, die Sanierung der Orgel sowie der Fenster in der Kirche St. Joseph vorgenommen.

Stephan Uchtmann wies auf Veranstaltungen zum Bistumsjubiläum hin. Am Donnerstag, 16. April, gastiert der Kabarettist Matthias Brodowy um 19 Uhr im Ratsgymnasium. Für den 4. Juli ist eine Weserpilgerfahr geplant.

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