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Kein Grund, frühzeitig nach Hause zu fahren

Pflastertrubel in Stadthagen Kein Grund, frühzeitig nach Hause zu fahren

Feststimmung hat am Sonnabend beim Pflastertrubel geherrscht. Und nicht nur auf dem Marktplatz – auch in der Echternstraße drängten sich zu fortgeschrittener Stunde immer größere Besuchermassen.

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Quelle: ano

STADTHAGEN. Die Erweiterung des Veranstaltungsbereiches sei Teil eines Konzeptes, das man im Hinblick auf die Veranstaltung verfolge, erklärte Christoph Jäger, Vorstandsmitglied beim Stadtmarketing Stadthagen (SMS). Dies laute: zurück zu den Wurzeln.

„Die Hinzunahme der Echternstraße ist ein Schritt in diese Richtung“, so Jäger. Nachdem es zuletzt nur einen Veranstaltungstag gegeben hatte, dauerte der Pflastertrubel nun auch wieder zwei Tage an. Nach dem etwas verregneten Auftakt am Freitag konnte Jäger sonnabends zufrieden bilanzieren: „Die Resonanz war heute sehr gut. Das neue Angebot Völkerball wurde von den Teilnehmern verschiedener Altersgruppen prima angenommen.“

Auf dem Areal vor der Bühne an der Sparkasse ging es bereits am frühen Nachmittag hoch her. Sechs Mannschaften traten dort beim Völkerball gegeneinander an. Gespielt wurde im Modus jeder gegen jeden, als Sieger einer Partie ging hervor, wer am Ende der Spielzeit die meisten Akteure auf dem Feld hatte. Jäger: „Es ist eine riesige Freude für die Beteiligten, aber auch für Zuschauer.“ Die Altersspanne lag zwischen sieben bis 72 Jahren. „Ich glaube, dass gerade die Älteren sich an die Schulzeit zurückerinnert haben.“

Von der Band zur Idee

Die Idee dazu sei ihm bei einem Bummel mit seiner Frau gekommen, sagt er: „Auf Schildern wurde auf den Auftritt der Band Völkerball in der Festhalle hingewiesen. Das war für uns der Anlass.“

Zudem sei es gelungen, die Wirte, die sich zwischenzeitlich zurückgezogen hatten, wieder mit ins Boot zu holen. „Wir sind jetzt ein tolles Team.“

Eine weitere Neuerung zündete indes noch nicht so recht: Der an der Ecke Echternstraße/Marktplatz angesiedelte Foodtruck. Dort war die Stimmungslage weitaus weniger euphorisch. René Mehnert hatte seinen Food Truck dort abgestellt, in der Hoffnung, dass möglichst viele der Vorbeikommenden einen kleinen Imbiss zu sich nehmen würden. Im Angebot waren verschiedene Burger. Die Hoffnung erfüllte sich freilich nicht, kurz vor 19 Uhr traten er und sein Team den Heimweg an. Für Jäger ein nicht nachvollziehbarer Zeitpunkt: „Ich kann doch nicht nach Hause fahren, kurz bevor es richtig losgeht.“ Doch auch hier wolle man am Ball bleiben. „Wir warten jetzt einige Tage ab und werden uns dann mit den Betreibern in Verbindung setzen. Wir möchten sie nächstes Jahr wieder dabei haben.“

Eine erneute Erweiterung sei bereits ins Auge gefasst, ergänzt er: „2018 wollen wir auch die Niedernstraße wieder für eine Teilnahme mobilisieren.“

Meinungen gehen auseinander

Das musikalische Angebot, das sich auf den beiden Bühnen vor der Sparkasse und vor Edeka Böhne präsentierte, kam bei den Gästen gut an. So sagte Holger Dettmer aus Wölpinghausen, der erstmals nach mehreren Jahren Pause wieder zugegen war: „Ich finde, dass es eine gelungene Veranstaltung mit einer interessanten Mischung von Bands ist.“ Allerdings gebe es auch deutlich mehr Sicherheitspersonal als bei früheren Auflagen.

Einen anderen Aspekt hob Stephanie Mensching aus Niedernwöhren hervor: „Die Bühnen liegen in einem guten Abstand zueinander. Vor der einen Bühne hört man nicht die Musik der anderen Seite. Das habe ich an manchen Orten schon ganz anders erlebt.“

Auch Bianca und Connor Peters, Klaus Reimann und Pete Griffihts, die aus Lindhorst gekommen waren, empfanden den Abend als gelungen: „Es herrscht eine gute Atmosphäre. Stimmung, Leute, Party, hier passt alles zusammen.“

Eine Tendenz in die richtige Richtung erkannten auch Marie und Paula aus Stadthagen, die jedoch auch bemängelten: „Stimmungsmäßig ist noch Luft nach oben. Das kann aber auch an dem wechselhaften Wetter in den vergangenen Tagen liegen.“  ano

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