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Kein gutes Zeugnis für Stadthagen

Gesamtstrategie Kein gutes Zeugnis für Stadthagen

Über das Zeugnis, dass die Stadt Stadthagen am Sonnabend ausgestellt bekommen hat, würden sich vermutlich nur sehr wenige Schüler freuen. Die von der Verwaltung beauftragte Firma NSI Consult hatte eine Umfrage durchgeführt, mit deren Hilfe die Vorzüge, aber auch die Nachteile der Kreisstadt festgestellt werden sollten.

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Heiko Henning präsentiert den Zuhörern im Sitzungssaal des Rathauses die Ergebnisse der Befragung.

Quelle: ano

STADTHAGEN. Insgesamt sieben Fragen waren dabei zu beantworten gewesen. Das Ergebnis der Befragung, die einen Teil der Gesamtstrategie zur Ausrichtung Stadthagens darstellt, fiel mit einem erzielten Notendurchschnitt von 3,44 nicht allzu rosig aus. Als negative Faktoren erwiesen sich dabei insbesondere die Attribute „konservativ“, „Schlafstadt“, „träge“ und „alt“. Heiko Henning, Mitarbeiter im Bereich Strategie bei NSI Consult, der den etwa 30 Zuhörern, unter ihnen Bürgermeister Oliver Theiß sowie Jörg Schädel, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste bei der Stadt, die erzielten Ergebnisse vorstellte, erläuterte: „Die Befragung deutet auf einen begrenzten Optimismus und nüchterne Zukunftserwartungen hin.“ Laut Henning sei der Durchschnitt auch deutlich schlechter ausgefallen als bei vergleichbaren Erhebungen in der Vergangenheit.

2108 Personen waren dabei

Positiv zu erwähnen sei aber die recht hohe Beteiligung, die es im Rahmen jener Untersuchung sowohl in der Kernstadt als auch in sämtlichen Ortsteilen gegeben habe, bemerkt er. Insgesamt hatten 2108 Personen, darunter 1665 Menschen mit Wohnsitz in der Kreisstadt, mitgemacht. Dies ergibt einen Wert von 7,29 Prozent der Gesamtbevölkerung. Henning: „Das ist ein gutes bis sehr gutes Ergebnis, das beweist, dass die zukünftige Gestaltung der Stadt vielen sehr wichtig ist.“

Nach der Bekanntgabe der Resultate steht der nächste bedeutende Schritt auf dem Programm. Im Rahmen von insgesamt drei Bürgerveranstaltungen haben die Stadthäger Gelegenheit, sich einzubringen. Diese finden zu den Themenbereichen „Weiche Standortfaktoren“ (Freizeit, Kultur, Wohnen, Stadtentwicklung, Umwelt) am Mittwoch, 31. Mai, 18.30 Uhr, „Lebenslanges Lernen“ am Sonnabend, 10. Juni, 11 Uhr sowie „Wirtschaft und Arbeit“ am Dienstag, 20. Juni, 18.30 Uhr, statt. Veranstaltungsort ist erneut der Sitzungssaal im Rathaus.

Stadthagen und Landkreis setzen sich ein

Ein weiteres Thema, das die Menschen in Stadthagen, aber auch in ganz Schaumburg seit längerem beschäftigt, kam bei dem Anlass ebenfalls mal wieder zur Sprache: die Einbindung in das GVH-Tarifgebiet.

Mit einer entsprechenden Frage aus dem Publikum konfrontiert, verwies Theiß auf die vorhandenen Schwierigkeiten: „Bei dieser Sache gibt es viele Beteiligte, die teils sehr unterschiedliche Interessen vertreten. Die Stadt Stadthagen und der Landkreis setzen sich stark hierfür ein. Es bleibt allerdings fraglich, ob und zu welchem Zeitpunkt dieses Ziel erreicht werden kann.“  ano

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