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Keine Wilhelm-Busch-Tage mehr

Neues Kulturfestival Keine Wilhelm-Busch-Tage mehr

Ein neues Kulturfestival soll 2018 die Bandbreite der Stadthäger Kulturlandschaft entfesseln. Eine Neuauflage der Wilhelm-Busch-Tage soll es nicht geben. Der Wirtschaftsausschuss fasste dazu einen einstimmigen Beschluss nach Vorlage des Wirtschaftsförderers Lars Masurek.

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Wilhelm-Busch-Tage soll es in Stadthagen nicht mehr geben.

Quelle: pr.

STADTHAGEN. Ein Budget von 25 000 Euro ist dafür vorgesehen. Das neue Format werde das Thema Weserrenaissance aufgreifen, ohne die Tage der Weserrenaissance zu kopieren. Auch die erfolgreichen Elemente der Wilhelm-Busch-Tage, wie beispielsweise die 3-D-Pflastermalerei, werden darin einfließen. „Ein konzentriertes Projekt mit Strahlkraft in die Stadtgesellschaft und die Region“ verspricht sich Masurek davon. Über Sponsorenwerbung soll das Budget noch aufgestockt werden.

Bei ersten Treffen mit der Wirtschaftsförderung hatten sich das Kulturzentrum Alte Polizei und das Künstlerkollektiv Trampolinmusik ihre Ideen eingebracht. Besonders über die Impulse von Trampolinmusik erhofft sich die Stadt, ein junges Publikum ansprechen zu können. Eine Programmgruppe mit weiteren Akteuren aus der lokalen Kulturszene werde das Konzept weiter ausarbeiten. Deren „einmalige Vielfalt mit ihren irrsinnig vielen Ausdrucksformen von Tanz, über Gesang bis Theater“, so Masurek, solle sich auf dem Festival entfalten und Neues wagen können.

Das Kerngeschehen des eintägigen Programms werde sich dabei nicht auf dem Marktplatz, sondern eher rund ums Schloss, auf dem Landsbergschen Hof, dem Kirchhof oder im Klostergarten abspielen.

Langfristig strebt die Stadt einen „Biennale-Modus“ an, sprich einen jährlichen Wechsel von Kulturfestival und den Tagen der Weserrenaissance. „Dabei haben wir auch das 800. Stadtjubiläum 2022 im Blick“, sagte Masurek. Von den Fraktionen erntete er dafür generelle Zustimmung, Gunter Feuerbach von der CDU meldete sich aber mit „Bauchschmerzen“ wegen Kosten zu Wort und regte an, dass die Stadt zukünftig ein Gesamtbudget für alle subventionierten Veranstaltungen ausweisen solle. „Das kann heißen, dass wir nicht mehr alles finanzieren können“, sagte Feuerbach. Gundi Donjes von WIR musste ihm beipflichteten, hieß das Projekt für 2018 aber gut.

Die Wilhelm-Busch-Tage gingen auf eine Initiative von Bürgermeister Oliver Theiß zurück. Sie wurden von der Politik nicht zuletzt wegen der hohen Kosten kontrovers diskutiert. geb

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