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Keine Winterpause bei „Amalfi“

Stadthagen / Café überwintert Keine Winterpause bei „Amalfi“

Das Eiscafé „Amalfi“ an der Niedernstraße geht im Gegensatz zu den anderen Eiscafés nicht in die typische Winterpause. Warum das so ist und welche Angebote sich anlässlich des Winters auf der Speisekarte wiederfinden, hat Inhaberin Immacolata Miotti in einem Gespräch mit den SN erzählt.

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Frische Waffeln mit Vanilleeis sind im Winter der Verkaufsschlager bei Immacolata Miotti.

Quelle: mak

Stadthagen (mak). Eine Besonderheit des Eiscafés sei es, dass ab Mitte Dezember halb-kaltes Eis („semi-fredo“) angeboten wird. „Das nutzen wir für die Wintersorten wie Zimt oder Mascarpone mit Birne“, erklärte Immacolata Miotti. Sommerliche und erfrischende Sorten wie Zitrone und Himbeere würden hingegen nicht angeboten.
Aber auf Eis alleine könne die Arbeit in einem Eiscafé heute nicht mehr gestützt werden. Wer auch im Winter geöffnet haben will, müsse kreativ sein, sagte Miotti. So finden sich auf der Speisekarte auch frischgebackene Waffeln mit heißen Kirschen oder Vanilleeis wieder. „Im Winter sind sie das beliebteste Gericht“, bestätigte Miotti. Außer Waffeln bietet das Eiscafé „Amalfi“ auch Crêpes und Glühwein an. Wer es herzhafter mag, bestellt sich einen Nudelteller – die gibt es das ganze Jahr über.
„Es sind nicht so viele Kunden hier wie im Sommer, aber die Möglichkeit, hier der Kälte zu entfliehen und einen Kaffee zu trinken wird sehr geschätzt“, freut sich die Inhaberin. Vor allem während des Wochenmarktes und generell am Sonnabend würden sich zur Freude von Miotti viele Leute in ihrem Café verabreden.
Auch die Kundschaft findet das „Überwintern“ des Eiscafés super: „Im Winter ist es hier drinnen viel angenehmer, als draußen um Sommer. Es ist sehr gemütlich, und der Kaffee schmeckt gleich doppelt so gut. Außerdem ist das Personal sehr zuvorkommend“, erzählte Georgieva Nuditsa aus Stadthagen. Helga Gottschalk und Willi Mensching aus Stadthagen kommen „fast jeden Tag zum Cappucinotrinken in das Café“. Sind die Enkel zu Besuch, könne es auch passieren, dass sie zweimal am Tag dort sind.
„Man kann nicht sagen, dass wir im Winter geöffnet haben, um mehr Geld zu verdienen“, erklärte Immacolata Miotti. Vielmehr sei es so, dass die Einnahmen im Winter dabei helfen die laufenden Kosten wie Miete zu decken, fügte sie abschließend hinzu.

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