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Keul: Ukraine-Krise nur mit Russland lösbar

Gespräch in der VHS Keul: Ukraine-Krise nur mit Russland lösbar

Als prominenten Gast hat die Volkshochschule Schaumburg (VHS) kürzlich die Grünen-Bundestagsabgeordnete Katja Keul in der Reihe „Nachgefragt bei ...“ begrüßt.

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Katja Keul (links) und Undine Rosenwald-Metz im Zwiegespräch.

Quelle: pr.

Stadthagen. Keul, rechtspolitische Sprecherin und parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, fokussierte das Zwiegespräch mit VHS-Direktorin Undine Rosenwald-Metz vor allem auf die Ukraine-Krise. Als studierte Rechtsanwältin verwies sie dabei immer wieder auf das Völkerrecht. Problematisch im Hinblick auf entsprechende Diskussionen mit Russlands Präsident Wladimir Putin sei, dass westliche Demokratien ihre eigene Völkerrechtsverstöße meist nicht zugeben würden. Keul nannte als Beispiel den jüngsten Irakkrieg. Der Vorwurf einer völkerrechtswidrigen Annexion der Halbinsel Krim werde dadurch „ungemein erschwert“, glaubt Keul.
Dreimal war die Abgeordnete in diesem Jahr bereits in der Ukraine. Als OSZE-Wahlbeobachterin berichtete sie von „fairen Wahlen“. Im Ergebnis seien die nationalistischen Extremisten bei den Parlamentswahlen „gescheitert. Der Konflikt in der Ukraine ist nicht gegen, sondern nur mit Russland zu lösen“, steht für die Politikerin fest. Ihre Rolle als Bundestagsabgeordnete sieht Keul gestalterisch, nicht aber als einzige Lebensperspektive. Das mache sie in ihren Augen unabhängiger.  Eine befreundete Anwaltskollegin hat ihren Mandantenstamm übernommen. So sei es ihr möglich, nach dem Ausstieg aus der Politik in den angestammten Beruf zurückzukehren. Ohne die Arbeitsteilung mit ihrem Mann könnte sie bei drei Kindern ihr Abgeordnetenmandat aber nicht ausüben, verriet Keul im Gespräch mit Rosenwald-Metz.  on

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