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Kindern etwas Gutes tun

Grundschule am Stadtturm Kindern etwas Gutes tun

Ein Festessen mit saftigem Braten und einem schmackhaften Schokopudding zum Nachtisch ist nicht für alle Familien in Schaumburg zu Weihnachten selbstverständlich gewesen. Das weiß auch Heidi Niemeier, Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes, das die Tafel in Stadthagen betreut, und hat sich deshalb besonders über die Spende der Grundschule am Stadtturm in Höhe von 1111 Euro gefreut.

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Die Klassensprecher der vierten Klassen Zeynep (von links) Sena, Anne-Sofie und Bünjamin sowie Sabine Kuppe vom Förderverein der Grundschule übergeben DRK-Mitarbeiterin Heidi Niemeyer (Mitte) den Scheck.

Quelle: vr

STADTHAGEN. Um die Summe zusammenzubekommen, haben die Mädchen und Jungen fleißig gebastelt. Bei einem Adventsbasar, der zum ersten Mal an der Schule stattgefunden hatte, wurden dann die Handarbeiten sowie Kaffee und Kuchen verkauft.

„Das Geld soll auf jeden Fall in der Stadt bleiben und dort Kindern aus bedürftigen Familien zugute kommen“, sagt Niemeier. Die DRK-Mitarbeiterin erklärt, dass für viele Kinder ein Adventskalender oder Schokolade unter dem Weihnachtsbaum nicht zum Fest dazugehöre, da es sich die Familien nicht leisten können. „Wir bekommen von Lebensmittelgeschäften aus der Region viele Spenden, allerdings gehören Weihnachtsartikel nicht unbedingt dazu.“ Nach den Festtagen, wenn die Ware aus den Regalen verschwinde, würde auch die Tafel Schokoweihnachtsmänner und andere Leckereien bekommen, doch das sei dann natürlich zu spät. Daher hatte sich Niemeyer sofort dafür eingesetzt, dass das gespendete Geld für schöne Weihnachtstage für die bedürftigen Kinder genutzt werden konnte.

953 Bedarfsgemeinschaften nehmen laut Niemeier das Angebot der Tafel in Stadthagen in Anspruch. „Eine Gemeinschaft kann aus mehreren Personen bestehen“, erklärt sie. Insgesamt seien es im November 2246 Bedürftige gewesen – 1396 Erwachsene und 850 Kinder. Im vergangenen Jahr waren es noch 1918 Bedürftige. „Und das sind nur die Personen, die bei uns auch gemeldet sind“, betont Niemeier. vr

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