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Knapp 30 „Generationenfreunde“

Stadthagen / Zertifikate Knapp 30 „Generationenfreunde“

Seit einiger Zeit arbeiten Stadtmarketing Stadthagen (SMS), Stadtverwaltung und der Seniorenbeirat gemeinsam an dem deutschlandweiten Projekt „Generationenfreundliches Einkaufen“, bei dem teilnehmende Einzelhändler und Handelsketten ein entsprechendes Zertifikat erwerben können. 29 von solchen Zertifikaten haben die Organisatoren vor Ort am Montag an die erfolgreichen Teilnehmer aus der Stadthäger Innenstadt übergeben.

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Verteter von Verwaltung, Handelsverband und SMS verteilen die Zertifikate für „generationenfreundliche“ Geschäfte.

Quelle: kle

Stadthagen. Stadthagen (kle).  „Generationenfreundliches Einkaufen“ ist ein Projekt des Handelsverbands Deutschland und zeichnet solche Geschäfte aus, die – der Name sagt es bereits – generationenfreundlich aufgestellt sind. Das heißt: Senioren ebenso wie Mütter mit Kinderwagen, Behinderte, aber auch Menschen mit Gipsbein sollen „barrierefrei“ einkaufen können. Dafür gibt es einen festen Kriterienkatalog, den der Seniorenbeirat nach einer entsprechenden Schulung bei den freiwilligen Teilnehmern abgearbeitet hat. Wo ein Defizit herrschte, bekamen die Händler den Hinweis, was sie ändern müssen, um das Zertifikat zu erhalten.

 „Oft sind es nur Kleinigkeiten“, erklärte Günter Raabe vom SMS, angefangen bei einer deutlichen Hervorhebung der ersten Treppenstufe oder bei Kleidergeschäften einer größeren Umkleidekabine – Kleinigkeiten, auf die viele nicht sofort kommen, so Raabe, die für Kunden aber einiges ausmachen. Selbst eine Treppe müsse übrigens kein Ausschlusskriterium sein. Bei kleinen Geschäften in einer Stadt wie Stadthagen, wo viele Häuser unter Denkmalschutz stehen, sei der Bau einer Rampe oft nicht möglich. „Händler können dann stattdessen eine Klingel anbringen“ und ihren Kunden beispielsweise die Waren nach draußen bringen oder ihnen hineinhelfen.

 Letztlich soll die Urkunde ein Ansporn sein, die Kundenfreundlichkeit zu erhöhen. Entsprechend stieß das Projekt in Stadthagen auf großen Zuspruch. „Das war quasi ein Selbstläufer“, berichtete Raabe. „Es gab niemanden, den wir angesprochen haben und der dann nicht mitmachen wollte.“ Sein Ziel: Noch in diesem Jahr auf insgesamt mehr als 50 teilnehmende Geschäfte kommen. Ein erteiltes Zertifikat ist drei Jahre gültig.

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