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Stadthagen Stadt Knöllchen-Ärger auf dem Weihnachtsmarkt
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Knöllchen-Ärger auf dem Weihnachtsmarkt
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00:24 04.12.2015
Hat Ärger mit der Stadtverwaltung: Weihnachtsmarkt-Beschickerin Cornelia Landwermann. Quelle: rg
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Stadthagen

So sei im Vorfeld klar geregelt worden, dass die Beschicker zwar die Fußgängerzone befahren dürfen, das kostenlose Parken jedoch ausschließlich an der Schulstraße möglich sei. Die Ausnahmegenehmigung gilt vom 25. November bis zum 29. Dezember, ausgenommen sind die Wochenmarktzeiten dienstags, donnerstags und sonnabends von 8 bis 13 Uhr.

„Die Verwarnungen wurden ausgesprochen, weil über einen längeren Zeitraum kein Ladevorgang ersichtlich war und das Parken in der Fußgängerzone auf den Ausweisen explizit untersagt wird“, begründet Stadtsprecherin Bettina Burger das Vorgehen der städtischen Kontrolleure.

Genau dies beteuern jedoch die betroffenen Geschäftsleute. In einem Fall habe die Betreiberin eines Standes in der Fußgängerzone gehalten, um einen schweren Kessel für Feuerzangenbowle auszuladen.

Auch Beschickerin Cornelia Landwermann betont, sie habe nur kurz in der Fußgängerzone gehalten, um Sachen für ihren Stand auszuladen. Zumal sie extra einen Tiefgaragenplatz am Marktplatz für die Zeit des Weihnachtsmarktes angemietet habe. An zwei Tagen bekam sie drei Knöllchen, insgesamt 90 Euro verlangt die Stadt von der Beschickerin für widerrechtliches Parken in der Fußgängerzone. Landwermann findet dieses Vorgehen „unverständlich“ und will das Geld nicht bezahlen.

Die Stadt sieht dagegen die Händler in der Beweispflicht. „Wenn eine Be- und Entladetätigkeit nachvollziehbar belegt werden kann, machen wir im Einzelfall davon Gebrauch, die Verwarnung gegebenenfalls aufzuheben“, erklärt Burger.

Ihren Angaben zufolge hätten sich immer wieder Bürger beschwert, dass die Beschicker einfach auf dem Marktplatz parken und dadurch die Fußwege versperren würden. Darüber hinaus werde das Stadtbild auf dem Marktplatz durch abgestellte Fahrzeuge „massiv beeinträchtigt“, sodass dies auf ein Minimum beschränkt werden sollte, verdeutlicht Burger die Haltung der Stadtverwaltung. ber

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