Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° stark bewölkt

Navigation:
Kohle für die Kirche

EU-Förderung für den Erhalt Kohle für die Kirche

Das Kohlenkirche am Georgschacht soll mit EU-Fördergeld erhalten werden. Zumindest für eine statische Voruntersuchung dürfte es einen Zuschuss von 15.000 Euro geben. Ein einstimmiges „Ja“ hat es von der Lokalen Aktionsgruppe des Leader-Programms gegeben, mit dem die EU ländliche Regionen unterstützt.

Voriger Artikel
„Schneller wird’s davon nicht“
Nächster Artikel
Politik unterstützt Neubau-Pläne

Das Zechenhaus verfällt. Jetzt ist ein Schritt in Richtung Erhalt gemacht worden.

Quelle: Archiv

STADTHAGEN. Konkret sollen von knapp 30.000 Euro Gesamtkosten für die Untersuchung die Hälfte übernommen werden. In der Vorlage gilt das Projekt als Baustein, es folgten „Stufe zwei der Statischen Untersuchung sowie Umsetzung der Sanierung“. Bei der Sitzung der Gruppe im Kreishaus wurden Bilder der Kohlenkirche gezeigt. Der Stadthäger Bauamtsleiter Gerd Hegemann sagte dazu, man sehe auf den Abbildungen, „dass es eine Minute vor zwölf ist“.

 Der Entschluss des Stadthäger Rates zum Abriss des Wasserturms am Georgschacht hatte viel Ablehnung von Bürgern erfahren. Verwaltung und Politik bewerteten eine Restaurierung als wirtschaftlich nicht leistbar, der Turm sei bereits zu stark verfallen. Dem Zechenhaus soll dieses Schicksal erspart bleiben. Die Vorlage beschreibt das Gesamtvorhaben als Aufwertung des Georgschachtes „in wirtschaftlicher, energetischer und kulturhistorischer Hinsicht“ bei gleichzeitiger Verbindung mit dem Hochwasserschutz.

Rettung überhaupt möglich?

 Der Erhalt der Kohlenkirche steht damit allerdings noch nicht fest. Die statische Voruntersuchung soll eben ergeben, ob eine Rettung überhaupt möglich ist.

 Die Fördermittel werden nach Kriterien wie „Baukultur“ und „Wirtschaftsentwicklung“ vergeben, für die es jeweils Punkte gibt. Zur Begründung für den Modellcharakter der Kohlenkirche für den gesamten Landkreis heißt es in der Vorlage: „Die ,Kohlenkirche‘ ist ein einzigartiges Bauwerk für den norddeutschen Raum. Um dieses wichtige Baudenkmal zu erhalten, zugleich aber kostenbewusst vorzugehen, soll hier mehrstufig verfahren werden. Weil es an vielen anderen Standorten weitere bauliche Zeugen der Bergbaugeschichte gibt, kann das Vorhaben für diese Standorte Vorbild sein.“ jcp

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr