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Stadthäger Grüne starten Wahlkampf

Freibad, Bürgerbusse, Kita-Plätze Stadthäger Grüne starten Wahlkampf

Für die Grünen treten bei der Kommunalwahl in Stadthagen am 11. September im Bereich Nord Rolf Rösemeier-Tietjen, Elke Dünow und Heribert Wessel an. Für den Bereich Süd kandidieren Maria Börger-Sukstorf, Michaela Mügge, Susanne Haack und Sebastian Höltje. Für die anstehende Wahlperiode hat sich die Partei neue Ziele gesetzt.

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Die Kandidaten der Grünen wollen für mehr Kita-Plätze, den Erhalt der historischen Altstadt und ein Freibad kämpfen.

Quelle: pr

Stadthagen. Seit der vergangenen Kommunalwahl vor fünf Jahren ist die Fraktion mit vier Mitgliedern im Stadtrat vertreten. In diesem Zeitraum haben sie die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten forciert. Mit anderen Parteien zusammen haben sie dafür gesorgt, dass das Stromnetz wieder von den Kommunen übernommen werden konnte. Ratsmitglied Michaela Mügge ist besonders zufrieden, dass stadteigene Verbraucher heute nur noch Ökostrom beziehen. Außerdem stehe das Bewegungsbecken am Tropicana für Wassergymnastik und Schwimmunterricht kurz vor der Verwirklichung.
Zum Thema „Natur und Umwelt“ wollen die Grünen nach eigenen Angaben verstärkt daran arbeiten, dass Stadthagen ein Naturfreibad bekommt. Ratsmitglied Rolf Rösemeier-Tietjen meint hierzu, dass ein solches Bad ein guter Treffpunkt für junge Leute und Familien sein kann und das weiche, chlorfreie Wasser ein Alleinstellungsmerkmal für Schaumburg darstelle. Dies könnte unter anderem den sanften Tourismus weiter entwickeln.

Historisches Stadtbild soll erhalten bleiben

Beim Thema „Energie“ ist es Ratsmitglied Sebastian Höltje besonders wichtig, dass Ladestationen für E-Autos und E-Bikes im ganzen Stadtgebiet eingerichtet werden. Neben der Förderung weiterer Solarzellen auf Stadthäger Dächern unterstützen die Grünen das Projekt eines Solarparks auf der Halde am Georgschacht.
Zum Thema „Mobilität“ fordern die Grünen Bürgerbusse, die die individuellen Beförderungsbedürfnisse der Bewohner der Ortsteile noch mehr berücksichtigen.
Zum Thema „Stadtgemeinschaft – Generationen übergreifend“ wollen die Grünen, dass mit der Altstadtsanierung zügig begonnen wird, wobei das historische Stadtbild erhalten bleiben soll. Da die Vormittagsplätze in den Stadthäger Kindergärten derzeit nicht genügten, müssten noch mehr Plätze geschaffen werden.

Mehr Unterstützung für Flüchtlinge

Susanne Haack hält es für besonders wichtig, dass in den Ortsteilen eine wohnortnahe Grundversorgung der Bürger gewährleistet ist. Außerdem würden die Grünen sich freuen, wenn mehr regionale Produkte in den Märkten angeboten würden.
Die Geflüchteten, die in und um Stadthagen wohnen, sollen noch mehr in die Gesellschaft integriert werden. Ehrenamtliche Initiativen, die sich um Begleitung, Spracherwerb, Arbeitssuche kümmern, sollen zukünftig von der Stadt noch mehr Unterstützung erfahren.  r

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