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Kontakt ist wichtig

Syrerin berichtet von ihrer Flucht Kontakt ist wichtig

16 Tage hat Hajr Jabr (24) aus Syrien mit ihrem fünfjährigen Sohn auf einem überfüllten Boot auf dem Meer verbracht. Die Erlebnisse ihrer Flucht und warum der Kontakt zu Einheimischen für Flüchtlinge so wichtig ist, hat sie bei ihrem Besuch beim „Café 60“ geschildert.

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Nicht nur Wolfgang Schimke vom „Café 60“ (von links) und Klaus Strempel berührt die Geschichte von Hajr Jabr aus Syrien. 

Quelle: tbh

Stadthagen.  Als Ehrengast war Jabr eingeladen, die seit eineinhalb Jahren in Stadthagen lebt. Ihre Eltern und der Vater ihres Sohnes sind noch in Damaskus, „im Krieg“. Wenn ich alleine zu Hause bin, schaue ich Nachrichten, denke an den Krieg und meine Familie“, sagt die junge Mutter, die bereits recht gut Deutsch spricht. Der Kontakt zu den Menschen in ihrer Nachbarschaft helfe ihr, die beängstigenden Gedanken abzustellen und ein normales Leben zu führen.

Jabr ist Diplom Informatikerin, möchte in Deutschland wieder studieren. Ihr Sohn ist im Kindergarten und könne mittlerweile viel besser Deutsch als sie. Für sie und ihren Sohn sei es wichtig sich in Deutschland einzuleben und dafür sei es wichtig die Menschen hier kennenzulernen.

Klaus Strempel von der Alten Polizei stellte die Situation der Asylsuchenden in Stadthagen vor. Derzeit leben laut Strempel der in der Flüchtlingsarbeit aktiv ist 180 Flüchtlinge in der Kreisstadt. Im Hinblick auf die aktuelle Lage warb der Mitarbeiter des Kulturzentrums um ehrenamtliche Unterstützung aus den Reihen der Senioren. Ein Flüchtlingshelfer der Schaumburger Arbeiterwohlfahrt (Awo) müsse etwa 180 bis 200 Flüchtlinge betreuen, veranschaulichte Strempel. Daher sei weitere Hilfe und bürgerschaftliches Engagement sehr wichtig.

Mit Bildern von dem bunten Leben in Damaskus vor dem Krieg und der in Trümmern liegenden Stadt heute beendete Jabr ihre Schilderungen. tbh

 

BU: Nicht nur Wolfgang Schimke vom „Café 60“ (von links) und Klaus Strempel berührt die Geschichte von Hajr Jabr aus Syrien. tbh

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