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Kopfsteinpflaster soll verschwinden

WIR/FDP verlangt erneut 250 000 Euro Kopfsteinpflaster soll verschwinden

Das Kopfsteinpflaster in der Innenstadt wird wohl auch 2015 Rat und Verwaltung beschäftigen. Die Gruppe WIR/FDP hat ihren Antrag aus dem Vorjahr erneuert, 250.000 Euro für die Begradigung des Pflasters bereitzustellen.

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Besonders für Menschen mit Rollatoren ist das Kopfsteinpflaster in der Innenstadt oft ein Ärgernis.

Quelle: rg

Stadthagen.. Kritikern gilt das Kopfsteinpflaster als Stolperfalle vor allem für ältere Menschen sowie für solche, die einen Kinderwagen schieben oder auf eine Gehhilfe angewiesen sind. Jüngst kam das Thema auch wieder im Seniorenbeirat der Stadt Stadthagen zur Sprache.

 Im vergangenen Jahr wollte WIR/FDP schon einmal eine Viertelmillion für Umbaumaßnahmen in den Haushalt der Stadt einstellen. Damals, teilt die Gruppe jetzt mit, hätten „die großen Gruppen und Fraktionen signalisiert, sich in diesen Haushaltsberatungen näher mit dem Thema beschäftigen zu wollen“.

 Im aktuellen Haushaltsplan, der Mitte Februar im Finanzausschuss diskutiert wird, tauche das Unterfangen aber nicht auf, sagt WIR-Sprecher Richard Wilmers. Ein Umstand, der ihn nach eigenen Angaben „enttäuscht“.

 Hintergrund der wiederholten Forderung sei das Rechnungsergebnis des Haushalts von 2014, der mit einem Plus von mehr als zwei Millionen abschließt. „Erfreut“ habe die Gruppe WIR/FDP das zur Kenntnis genommen. Bei dem Geld handele es sich um ein „gutes Polster für mögliche Defizitausgleiche in den kommenden Jahren“.

 Da grundsätzliche Fragen zu anderen Themen wie Ahornallee und Freibad noch nicht geklärt seien, so Wilmers, beschränke man sich auf die Forderung nach dem Austausch der Kopfsteinpflasterung. Konkret kommen dafür nach Ansicht von WIR/FDP Obern-, Niedern-, Echtern-, Kloster- und Marktstraße in Betracht.

 Der Finanzausschuss muss sich nun mit dem Vorschlag beschäftigen. Die nächste Sitzung ist am 12. Februar. jcp

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