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Kostenberechnung für „Wohnen am Nordwall“

Stadthagen: Kalkulation wird vorgenommen Kostenberechnung für „Wohnen am Nordwall“

Beim städtischen Bauprojekt „Wohnen am Nordwall“ an der Krummen Straße geht es jetzt ums Eingemachte – die Kosten. Die Kalkulation wird derzeit vom Architekturbüro Steimle (Stuttgart) vorgenommen, das den Architekturwettbewerb gewonnen hatte.

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Die Bauverwaltung ist zuversichtlich, dass dieser Siegerentwurf des Architekturbüros Steimle zur Umsetzung kommen wird.

Quelle: Archiv

Stadthagen. Wie der städtische Bauamtsleiter Gerd Hegemann auf Anfrage erläuterte, ist dem potenziellen Bauträger, der Wohnbau Schaumburg, das Siegermodell bereits vorgestellt worden. „Der Bauträger muss nun sehen, dass sich das Ganze auch wirtschaftlich darstellen lässt“, fügte Hegemann hinzu. Dabei könne es durchaus sein, dass der Entwurf am Ende nicht ganz unverändert zur Umsetzung komme. „Bei solchen Projekten ist es in der Regel so, dass der Entwurf noch weiter bearbeitet wird.“

 Dabei könnten auch Kostengesichtspunkte eine Rolle spielen, so Hegemann: „Die Wohnbau und das Architekturbüro müssen auf eine Linie kommen.“ Bislang gebe es eine Absichtserklärung der Wohnbau, das Projekt anzugehen, eine endgültige konkrete Entscheidung stehe aber noch aus.

 Die Verwaltung ist nach den Worten Hegemanns aber zuversichtlich, dass es mit der Wohnbau zur Umsetzung des Siegerentwurfs kommen wird. „Wir sind von der Qualität überzeugt.“ Das gelte umso mehr, als der Umsetzung der beim Wettbewerb zweit- und drittplatzierten Entwürfe der Denkmalschutz entgegenstehe. Beim Sieger bleibt dagegen das Dielendurchgangshaus mit seiner Fachwerkfassade und der alten Wagenhallen-Remise im Hinterhof erhalten.

 Eine endgültige Zusage der Wohnbau vorausgesetzt, würde das Stuttgarter Büro mit den konkreten Planungen für die Umsetzung beauftragt und ein Bauantrag gestellt. Eventuell sei für den rückwärtigen Bereich die Erstellung eines Bebauungsplans nötig, so Hegemann, „das würde zwar etwas dauern, aber kein wirkliches Problem darstellen“. Es sei der Wunsch der Verwaltung, dass das Projekt im Jahr 2016 gebaut wird.

 Hegemann teilte mit, die Verwaltung bereite derzeit einen Antrag auf Aufnahme ins Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ vor. Sollte aus diesem Topf Geld fließen, „dann würde das unser Projekt an der Krummen Straße wirtschaftlich natürlich begünstigen“. Schließlich handele es sich bei einem der zu erhaltenden Häuser wie erwähnt um ein denkmalgeschütztes Gebäude.

 Für die Wohnungen gebe es sogar schon eine erste Anfrage, berichtete Hegemann. Ein Ehepaar habe Interesse signalisiert, sich dort einzukaufen.

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