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Krankenhausareal: Neue Kreuzung soll kommen

Planentwurf für Klinik-Nachnutzung Krankenhausareal: Neue Kreuzung soll kommen

Die baurechtliche Planung für die Nachnutzung des Krankenhausareals in Stadthagen nimmt klarere Konturen an. Die Verwaltung hat nun einen Planentwurf dafür vorgelegt. Ein zentraler Punkt ist die Schaffung einer Kreuzung von Habichhorster Straße mit den Straßen Am Krankenhaus und An der Sandkuhle.

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Quelle: Archiv

Stadthagen. Derzeit gibt es in dem Bereich Habichhorster Straße, Am Krankenhaus, An der Sandkuhle zwei versetzte Einmündungen dicht beieinander, eine für den Verkehrsfluss sehr ungünstige Konstellation. „Wegen des starken Verkehraufkommens benötigen wir auf der Habichhorster Straße jeweils Linksabbiegerspuren“, berichtete Stadtplaner Gerrit Schwalbach in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses, „das geht nur bei einer Kreuzung.“ Dafür müsste die Straße Am Krankenhaus verschwenkt werden. Die neue Kreuzung soll eine Ampelanlage erhalten.

Verzichten will die Verwaltung auf die ursprünglich einmal geplante Straßenverbindung zwischen dem Krankenhaus und der Schulstraße entlang der Schule Am Schlosspark. Ein Verkehrsgutachten habe ergeben, dass die Schulstraße für die Aufnahme von zusätzlichem Verkehr nicht geeignet und der Bereich am Schulhof der Oberschule Am Schlosspark „zu sensibel“ sei, berichtete Schwalbach. Zudem sei der Landkreis nicht bereit, die Kreisgärtnerei zu verlegen, deren Grundstück man für den Straßenbau bräuchte. Eingeplant ist statt der Straße ein Geh- und Radweg. Denkbar sei auch die Schaffung einer Straßenverbindung zwischen dem Krankenhaus und dem Ostring.

Grünflächen werden zu Wohngebiet

Große Teile des Areals weist die Verwaltung als allgemeines Wohngebiet aus. Dabei geht es um die größeren Grünflächen südlich des Krankenhauses, um die Flächen rings um das Kreisaltenzentrum und bei der Burghof-Tagesklinik. Allerdings: Naturschutz-Gutachten haben laut Schwalbach ergeben, dass im Wäldchen zwischen Krankenhaus und Kita Jägerhof wertvolle Gehölze, 42 Vogel- und drei Fledermausarten anzutreffen sind. Dieses Gebiet wird daher als Grünland gewidmet, stünde daher für Wohnbebauung nicht zur Verfügung. Wie berichtet, sind die Sparkasse Schaumburg und die Volksbank Hameln-Stadthagen daran interessiert, auf Teilen der genannten Areale gemeinsam eine Wohnsiedlung zu entwickeln.

Das Gelände, auf dem der Krankenhaus-Komplex steht, wird im Planentwurf als „Sonderbaufläche für Medizinische Dienstleistungen und Verwaltung“ bezeichnet. Damit sollen die Nutzungsplanungen des Landkreises baurechtlich abgesichert werden – in die Gebäude sollen, wie berichtet, unter anderem das Jugendamt und die Abfallwirtschaftsgesellschaft einziehen. Die genannte spezifische Definition des Sondergebietes soll laut Schwalbach die Ansiedlung von Gewerbe verhindern.

Das Problem der Entwässerung kann nach Darstellung des Stadtplaners durch die Einrichtung eines Regenrückhaltebeckens südwestlich der Krankenhausgebäude entschärft werden.
Der Planentwurf ist im Ausschuss auf Antrag der CDU einmütig zur Beratung in die Fraktionen verwiesen worden. „Das ist mehr als ein einfaches Baugebiet“, sagte Ausschussvorsitzende Ute Hartmann-Höhnke (SPD): „Deshalb gibt es verstärkten Beratungsbedarf.“ Die öffentliche Auslegung des B-Plan-Entwurfs ist damit ins kommende Jahr verschoben. ssr

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