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Kreft-Pläne „absolut nicht hinfällig“

Ärztezentrum: Geschäftsleute halten an Konzept fest Kreft-Pläne „absolut nicht hinfällig“

Die Kaufleute Günter und Jochen Kreft halten an ihren Plänen fest, südlich der Marktpassage ein Facharztzentrum anzusiedeln.

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Die beiden maroden Kreft-Häuser an der Klosterstraße sollen einem Facharztzentrum weichen.

Quelle: rg

STADTHAGEN. Das gelte, obwohl inzwischen ein Investor konkret an der Errichtung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) auf dem alten Postgelände an der Bahnhofsstraße arbeitet (wir berichteten). „Unsere Pläne sind absolut nicht hinfällig“, versichert Günter Kreft auf Anfrage.

Die Krefts hatten Anfang 2015 ein Konzept für den Bau eines Facharztzentrums auf dem Areal südlich der Marktpassage entlang der Klosterstraße vorgelegt. Die beiden maroden sogenannten Kreft-Häuser sollen dafür weichen. Baurechtlich wäre das Projekt nach Aussagen der Stadtverwaltung sofort genehmigungsfähig. Die Krefts haben die Errichtung einer Geschäftsfläche von 5000 bis 6000 Quadratmeter im Auge.

Wie berichtet hat indessen die Unternehmensgruppe Gerdes und Landwehr aus Sulingen (Kreis Nienburg) das ehemalige Post-Areal an der Bahnhofstraße gekauft. Dort will das Unternehmen bis zu zwölf Millionen Euro in die Errichtung eines MVZ investieren. Nach Vorstellung von Projektentwickler Walter Vogelsang sollen dort 20 Fachärzte angesiedelt werden.

Auch kleinere Lösung vorstellbar

Mit Blick auf dieses geplante MVZ an der Bahnhofstraße sagt Kreft, es müsse „sich herausstellen, ob das was wird“. Der Stand des Projektes dort sei jedenfalls kein Grund, das eigene Vorhaben aufzugeben: „Letztlich kommt es darauf an, wo die besseren Voraussetzungen sind“, führt der Geschäftsmann dazu aus.

Die Kaufleute Kreft sind nach eigenem Bekunden jedenfalls nach wie vor dabei, ihr eigenes Projekt südlich der Marktpassage zu betreiben. „Wir arbeiten weiter daran, eine Lösung zu erarbeiten“, versichert Günter Kreft. Auf die ursprünglich ins Auge gefasste, oben genannte Größe angesprochen, reagiert Kreft: „Wir könnten uns mittlerweile sicher auch eine kleinere Lösung vorstellen.“

Nach wie vor gehen die Krefts davon aus, nicht selber als Investor aufzutreten. Vielmehr seien sie mit potenziellen Investoren im Gespräch. „Allerdings treten diese Dinge momentan ein bisschen auf der Stelle“, räumt Kreft ein. Das liege vor allem daran, dass es „uns noch an Ärzten fehlt“.

In der Stadt hartnäckig kursierende Gerüchte, Kreft plane die Ansiedlung eines Aldi-Marktes südlich der Marktpassage, dementiert der Kaufmann energisch: „Da ist absolut nichts dran, es gibt in dieser Richtung keinerlei Gespräche.“ ssr

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