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Kreft will Ärztezentrum südlich der Marktpassage

Kaufmann strebt „Schub für die Innenstadt“ an Kreft will Ärztezentrum südlich der Marktpassage

Nun gibt es einen vierten potenziellen Standort für das geplante Facharztzentrum: Die Kaufleute Günther und Jochen Kreft schlagen dafür das in ihrem Besitz befindliche Gelände südlich der Marktpassage vor.

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Günther Kreft ist zuversichtlich, einen Investor für seine Pläne für das Areal südlich der Marktpassage zu finden. 

Quelle: rg

Stadthagen. Nach ihren Vorstellungen können dort 5000 bis 6000 Quadratmeter neue Geschäftsflächen entstehen, wie die Betreiber der Marktpassage im Gespräch mit dieser Zeitung erläutern. Zusammen mit den rund 2000 Quadratmeter Fläche, die schon jetzt in der Marktpassage durch medizinische Dienstleister genutzt würden, käme man auf etwa 8000 Quadratmeter – eine Größe, die Experten für ein Facharztzentrum als erforderlich erachten.

Die kleinere Variante sieht den Bau eines dreistöckigen Gebäudes mit ausgebautem Dachgeschoss entlang der Klosterstraße vor. Auf der restlichen Fläche würde über den bestehenden Parkplätzen eine zusätzliche einstöckige Parkpalette errichtet. Die größere Option zielt auf ein über dem gesamten Parkplatz aufgeständertes Gebäude mit zwei Etagen und ausgebautem Obergeschoss. Bei beiden Varianten gäbe es inklusive der Tiefgarage dann 300 Parkplätze.

Die beiden maroden so genannten „Kreft-Häuser“ an der Ecke Klosterstraße/Kurze Straße würden weichen. Das Vorhaben inklusive Abriss dieser umstrittenen Gebäude entspricht grundsätzlich dem geltenden Bebauungsplan, bestätigt auf Anfrage der städtische Bauamtsleiter Gerd Hegemann: „Eine Nutzung als Facharztzentrum wäre dort zulässig.“

Hierin sieht Günther Kreft eines der Argumente zugunsten dieses Standortes: „Ein schneller Baubeginn wäre möglich.“ Denn nicht nur die baurechtliche Frage, sondern auch die Eigentumsverhältnisse seien „im Unterschied zu anderen in der Diskussion befindlichen Standorten geklärt“, da sich das ganze Grundstück in Besitz der Familie Kreft befindet.

Was die Kaufleute nach eigenem Bekunden antreibt, ist das  Ziel, Laufkundschaft in der Innenstadt, unter anderem auch in der Marktpassage, zu halten. Denn die Ansiedlung eines Facharztzentrums außerhalb der Wallanalgen „würde dafür sorgen, dass immer weniger Menschen, wir schätzen täglich um die 2000, in die Innenstadt kämen“, sagt Günther Kreft: „Das wäre ein Schlag ins Kontor“. Die Verortung eines Facharztzentrums im Kern der Altstadt hingegen „bietet einen ganz großen Schub für die Innenstadt allgemein“, so Jochen Kreft.

Bei ihrem Vorstoß wollen die Krefts nicht als Investor auftreten. Gerne würden die Kaufleute nach eigener Darstellung daher mit dem Projektentwickler Walter Vogelsang zusammenarbeiten, der seit zwei Jahren in Stadthagen in Sachen Facharztzentrum unterwegs ist. „Wir pflegen allerdings auch eigene Kontakte zu Investoren“, fügt Günther Kreft hinzu. ssr

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