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Kreisellösung rückt näher

Unfallkreuzung in Stadthagen Kreisellösung rückt näher

Die Vorbereitungen für die städtebauliche Sanierung des Quartiers „Südlich des Tulpenwegs“ im Areal zwischen Lauenhäger-, Vornhäger-, und Probsthäger Straße kommen voran. So hat der Planungs- und Bauausschuss des Rates einmütig die Verabschiedung einer Sanierungssatzung empfohlen.

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Stadthagen.  Diese ist nach Auskunft von Bauamtsleiter Gerd Hegemann die rechtliche Voraussetzung dafür, dass das Geld aus dem Förderprogramm „Stadtumbau West“ abgerufen werden kann, in welches das Areal aufgenommen worden ist (wir berichteten). Aus dem Fördertopf sollen in den kommenden Jahren insgesamt 1,8 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln fließen.

 Das Bauamt sei bereits mit Planungsarbeiten für eine neue Erschließungsstraße zwischen Lauenhäger- und Probsthäger Straße im nördlichen Bereich des Quartiers beschäftigt. Der Politik sollen schon bald entscheidungsreife Entwürfe vorgelegt werden. Sobald der offizielle Förderbescheid eingetroffen sei, könne die Stadt auch mit dem nötigen Bodenerwerb loslegen, so Hegemann. Nördlich dieser neuen Straße sollen Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen. Beschäftigt sei das Bauamt auch mit Entwürfen für die Neugestaltung des Einmündungsbereichs von Lauenhäger- und Vornhäger Straße, wo ein Kreisel eingerichtet werden soll.

 Die massivste Veränderung streben die Stadtplaner im Abschnitt an der Vornhäger Straße an. Die Sanierungssatzung sieht den Abriss der dortigen, teils leer stehenden Gewerbegebäude vor. Nach den Worten von Hegemann sollen an deren Stelle Wohnhäuser bis zu drei Stockwerken entstehen, „um eine deutliche Aufwertung dieser Wohnstraße am Eingang zur Altstadt zu erreichen“.

 Die seit Langem geführten Gespräche mit den Immobilieneigentümern und Investoren könnten jetzt eine neue Dynamik entfalten, wie der Bauamtschef verdeutlichte. Denn sobald das Fördergeld zur Verfügung stehe, könne es dafür verwendet werden, „bebaubare Grundstücke herzustellen“, sprich: den Abriss zu finanzieren. Für Investoren könne dadurch „eine Wirtschaftlichkeitslücke verringert oder geschlossen werden“.

 „Nicht ganz ausgeschlossen“ sei, fügt Hegemann hinzu, dass auf diesem Gelände auch Einzelhandel angesiedelt wird. Als Grundlage für eine Entscheidungsfindung in dieser Hinsicht werde ein externes „Gutachten zur Einzelhandels-Entwicklung in der Altstadt und den direkt angrenzenden Gebieten“ erstellt. Dieses werde Anfang kommenden Jahres vorliegen.

 Heiko Tadge (CDU) hob hervor, die Planungen für das Sanierungsvorhaben „ziehen sich seit Langem hin“. Das zeige, „dass man in der Kommunalpolitik einen langen Atem haben muss“. Lothar Biege (FDP) warf ein, dass es so lange gedauert habe, weil man auf das Fördergeld warten wollte. Ulrike Koller fügte hinzu, mehrere Bürgerbeteiligungen hätten große Zustimmung der Anlieger hervorgebracht: „Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ ssr

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