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Krise ein Thema bei Schaumburger Börsennacht

Flüchtlinge: Arbeitsmarkt kann profitieren Krise ein Thema bei Schaumburger Börsennacht

Das Thema Flüchtlinge ist am Freitag auch auf der 15. Schaumburger Börsennacht der Sparkasse Schaumburg präsent gewesen.

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Unter der Moderation von Marc Fügmann (von links) diskutieren Dirk Hasse, Werner Rohrsen, Andreas Landmann und Jörg Farr.

Quelle: rg

Stadthagen. Auf die Frage von Moderator und SN-Chefredakteur Marc Fügmann, ob Flüchtlinge eine Chance für den Arbeitsmarkt darstellten, waren die Reaktionen in der Podiumsrunde vor den 300 Zuhörern positiv.

Werner Rohrsen, Prokurist bei der Rodenberger Firma Oppermann Druck berichtete, in der Mitarbeiterschaft seines Unternehmens „werden heute schon viele Sprachen gesprochen“. Er fügte vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen hinzu: „Integration kann gelingen.“ In der Landwirtschaft bieten sich nach den Worten von Dirk Hasse, Inhaber des Heeßener Hasse Agrar Service, viele Bereiche mit Handarbeit an. Der Experte nannte die arbeitsintensive Produktion etwa von Kartoffeln, Mohrrüben, Spargel oder auch Hähnchen und Eiern.

„Unter den Flüchtlingen befinden sich viele Fachkräfte, von denen wir profitieren können“, bemerkte Andreas Landmann, Geschäftsführer der im sozialen Bereich tätigen Probsthäger Hof Windheim gGmbH. Landrat Jörg Farr berichtete, das Job-Center und die Agentur für Arbeit würden damit beginnen, die Qualifikationen hiesiger Flüchtlinge abzufragen.

Als Hauptredner referierte der Chefvolkswirt der DekaBank, Ulrich Kater über die provozierend gemeinte Fragestellung „Zinslos glücklich?“. Kater sagte, wer sich mit einem solchen Zustand nicht abfinden wolle, der müsse seine Chance auf dem Wertpapiermarkt suchen.

Angesichts der Auswirkungen der Finanzkrise betonte Hans-Heinrich Hahne, Vorstandssprecher der Sparkasse Schaumburg, „die Bankenbranche ist die schwierigste, die es zurzeit gibt.“ ssr

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