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Kunst ohne Schrauben – bis zum nächsten Sturm

Stadthagen / Landart-Vorbereitungen Kunst ohne Schrauben – bis zum nächsten Sturm

Mitten im Wald ragt eine Wand aus verwitterten Ästen empor. Die Zwischenräume sind so groß, dass die einzelnen Holzstücke zu schweben scheinen. Das Werk des professionellen Landart-Künstlers Hama Lohrmann hält ohne Nägel und Schrauben – bis zum nächsten großen Sturm.

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Landart-Künstler Friedrich Bielenberg fertigt seine Werke mit minimalem Werkzeugeinsatz aus Naturmaterialien. © lmh

Stadthagen (lmh). Er und rund 40 andere Künstler basteln seit einer Woche im Waldstück hinter dem Bruchhof an Kunstwerken, die nicht für die Ewigkeit bestimmt sind – sondern für das dritte Stadthäger Landart-Festival an diesem Wochenende.

„Wir führen Naturkunst, Akustik und Illumination zusammen“, erklärt Christian Köpper, der das Festival 2009 als damaliger „Tu Wat“-Vorsitzender gemeinsam mit den Bruchhof-Betreibern vom „Projekt Probsthagen“ ins Leben gerufen hat. Die Leitung des Vereins, in dem Jugendliche Jugendarbeit selbst gestalten, ist inzwischen in die Hände von Virginia Fahlbusch übergegangen.

Wie viele andere „Tu Wat“-Mitglieder beteiligt sich die neue Vorsitzende aktiv an der Erstellung des Skulpturen-Pfads, der direkt hinter dem Bruchhof beginnt: Ein sinkendes Schiffswrack aus geflochtenen Ästen haben sie und Karo Abraham geschaffen. Friedrich Bielenstein – einer der professionellen Künstler aus Mecklemburg-Vorpommern – arbeitet derzeit noch an einem schwimmenden Exponat für den kleinen See auf dem Gelände. „Jedenfalls ist das der Plan, dass es nachher schwimmt – mal gucken, ob’s dann auch so ist“, lässt der Naturkünstler alle Ergebnisse offen.

Sonnabend und Sonntag (14. und 15. Mai) können Besucher sich die Kunstwerke jeweils von 11 Uhr an ansehen. Am Sonnabend um 21.30 Uhr beginnt die Illumination. Für Kaffee, Kuchen und warmes Essen sorgt das Café im Bruchhof. Der Eintritt ist frei.

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