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Lachen auf Kommando – eine Herausforderung

Stadthagen / Miss und Mister Schaumburg Lachen auf Kommando – eine Herausforderung

„Bitte Lächeln“: Das erste Fotoshooting der Miss und Mister Schaumburg Wahl führte die Kandidaten am Donnerstag ins Autohaus Becker-Tiemann. Zwischen Autos, Reifenduft und Lampen mussten sich die 30 Halbfinalisten vor der Kamera beweisen.

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Die richtige Pose entscheidet.

Quelle: rg

S tadthagen (kil). Im Fünf-Minuten-Takt trudeln die Teilnehmer im Autohaus ein, treffen auf die anderen Kandidaten und lernen das Team vom Fotostudio „Blacklight“ kennen. Wenig Make-up, weißes T-Shirt und blaue Jeans – die schlichte Kleidervorschrift soll dazu dienen, die Mädchen und Jungs einmal möglichst natürlich abzulichten, sie sozusagen „im Original zu erleben“, erklärt die Fotografin Jana Bakschas. Nacheinander lässt sie die Kandidaten vor ihrer Linse posen. Jetzt heißt es: „Schultern zurück“, „Etwas mehr lächeln“ und „Die Füße weiter auseinander.“ Gar nicht so leicht bei den sommerlichen Temperaturen – da hilft auch das verschneite Hintergrundbild, vor dem sich die Halbfinalisten postieren, nicht viel.
„Am schwierigsten ist es, auf Kommando zu lachen“, erzählt Michelle Städter (18), während sie ihre flachen Schuhe gegen High Heels eintauscht. „Das wirkt auf dem Foto einfach besser.“ Eigentlich ist sie eher unfreiwillig in den Wettbewerb geschlittert. „Ich habe eine Wette verloren.“

Nach dem Fotoshooting stand das Vermessen der Kandidaten an. Sarah Dittrich von der Festfabrik machte sich mit dem Maßband ans Werk. Die Stunde der Wahrheit: Von der Schuh- bis zur Körbchengröße wird alles überprüft und in eine Liste eingetragen.

Mit all diesen Größen und Maßen hat sich Dominik Kurlanc noch nie auseinandergesetzt. Der 18-jährige Halbfinalist ließ sich zuvor nur von seiner Schwester vor die Kamera locken. Professionelle Bilder sind für ihn neu. Als er erfuhr, dass er es ins Halbfinale geschafft hat – „das war seltsam.“ Gefreut habe er sich trotzdem, auch wenn seine Bewerbung eher aus einer Laune heraus entstanden sei.

Die meisten anderen Kandidaten erlebten ebenfalls eine Blitzlicht-Premiere. „Anfangs habe ich mich noch etwas unwohl gefühlt“, erzählt die 17-jährige Kandidatin Vanessa Steinmetz. „Danach hat das Shooting aber richtig Spaß gemacht.“ Aufregung habe sie nicht mehr verspürt, schließlich war sie bereits im vergangenen Jahr dabei. „Damals sah ich noch ganz anders aus – lange Haare und Zahnspange.“

Zwischendrin bekommen die Teilnehmer einen Vorgeschmack auf den Laufsteg. „Bist du schon mal gelaufen?“, fragt Dittrich und motiviert die Halbfinalisten, einen Catwalk durchs Autohaus zu wagen. Der eine noch etwas zögerlich, der andere elegant.
Am Sonnabend startet das Telefonvoting, das über die Finalisten entscheidet.

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