Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Lachs und La Mer

Fest der Sinne Lachs und La Mer

Beständiger Schatten unter Bäumen hat zu den vielen Annehmlichkeiten beim Fest der Sinne gezählt. Das Parkambiente im Oheimb´schen Freihof bot auch am schwülheißen Sonntag gut temperierte Sitzgelegenheiten, wenn man im voll besetzten Garten denn ein Plätzchen ergattert hatte.

Voriger Artikel
Open Air mit Krimi und Kaffee
Nächster Artikel
Hoffnung bei Neschen

Zauberhafte Atmosphäre genießen die Gäste am Abend unter der angestrahlten Buche.

Quelle: sk

STADTHAGEN. Mit gefüllten Weingläsern und Tellern voll Leckereien aus den Küchen von vier Schaumburger Gastronomen steuerten die Gäste ihren Tisch an. Neugierige Blicke begleiteten die Teller: Was hatte sich der Gast ausgesucht? Es bestand die Qual der Wahl, und manche Gerichte hatten besonders viele Fans.

 Flammkuchen in drei Belagvariationen waren beim Tropicana gefragt. „Heute sind Lachs und Knödel der Renner“, gab Biance Brünjes vom Stadthotel Gerberhof an. Das Lachsfilet kam besonders zart aus dem Smoker, und die Semmelknödel waren von Pfifferlingen in einer Rahmsoße begleitet. Geschmorte irische Rinderbäckchen gingen beim Schmiedegasthaus Gehrke oft über den Tresen. Kleine Hirschschnitzel oder Ravioli vom kanadischen Hummer waren beim „Schaumburger Ritter“ gefragt.

 Barney konnte da nicht „mitreden“. Das zweijährige russische Schoßhündchen schlabberte dankbar Wasser aus einem tiefen Teller, den Küchenchef Stephan Kehlenbeck vom Schaumburger Ritter dem Vierbeiner persönlich reichte und sich aus Symphatie und Spaß gleich neben dem Hund im Gras ausstreckte – ein kurzes Päuschen im anstrengenden Festbetrieb.

 Die Gäste registrierten dankbar die Möglichkeit, im Freien und doch geschützt edel bewirtet zu werden. Es gab nicht nur eine Vielzahl Gerichte zu kosten. Jede einzelne Portion wurde appetitlich auf dem Teller angerichtet. Schließlich, das Auge isst mit, zumal beim Fest der Sinne. „Es ist ganz toll hier“, beschrieb Barneys Frauchen, Dagmar Herzog. Die Nienstädterin zieht es seit dem allerersten Fest der Sinne in den Oheimb´schen Freihof. Herzog: „Und immer ist schönes Wetter.“ In jeder Hinsicht, meteorologisch oder im Hinblick auf das Publikum, die schöne Ausgestaltung oder unaufdringliche Livemusik: „Es ist ein ganz angenehmes Klima“, fasste der Stadthäger Achim Theus zusammen.

 Die Band Sunrise mischte sich am Sonnabend an wechselnden Standorten unter das Publikum, verwöhnte mit Jazzstandards wie „All of me“. Sonntag ließ Franziska Brebbermann musikalisch Sonne auf dem Wasser glitzern, sang den alten Charles Trenét-Hit „La Mer“.

 Das angesprochene gute Wetter trifft auf jeden Fall auf die fünfte Auflage des Festes zu, auch wenn es am Freitag recht stürmisch war und ein paar Regentropfen fielen. Diese waren im zauberhaft beleuchteten Freiluftrestaurant unter einer riesigen ausladenden Buche nicht zu spüren. Die begehrten Plätze leerten sich am Sonnabend sehr spät. Bis Tief in die Nacht genossen die Gäste Gespräche und Sommerluft, Wein und Ambiente. sk

 

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr