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„Lada in Schaumburg“ schließt

Betrieb wird eingestellt „Lada in Schaumburg“ schließt

Das Autohaus „Lada in Schaumburg“ mit der dazugehörigen BiB-Werkstatt steht stellt den Betrieb ein. Zum 31. März schließt das Unternehmen mit vier Mitarbeitern an der Straße St. Annen seine Pforten.

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Quelle: pr.

Stadthagen. „Wir sind aber weder insolvent noch zahlungsunfähig“, versichert „Lada in Schaumburg“-Geschäftsführer Stephan Dyck. Vielmehr stimme das Kosten-Nutzen-Verhältnis seit der Erkrankung des Werkstattmeisters nicht mehr. Bereits seit dem 9. Januar wurde kein Auto mehr in der Lada-Vertragswerkstatt repariert.

„Der Meister wurde an der Schulter operiert“, erklärt Dyck. Wie lange sich die Genesung noch hinziehen wird, sei im Moment nicht abzusehen. „Wir fuhren die letzten Wochen auf Sparflamme“, sagt Dyck.

Zu allem Übel ist auch der Geselle seit Dezember vergangenen Jahres krankheitsbedingt nicht mehr erschienen. Und den Betrieb einer Werkstatt ohne Mitarbeiter aufrechtzuerhalten, sei „äußerst schwierig“. Eine kurzfristige Vertretung konnte der Geschäftsführer nicht finden. „Es macht einfach keinen Sinn, weiter zu investieren, wenn am Ende kaum etwas dabei herum kommt“, sagt der BiB-Chef.

Auch die Suche nach einem Nachnutzer für das Gelände gestaltete sich bislang problematisch. Unabhängig der aktuellen Probleme sucht Dyck schon seit über einem Jahr einen Käufer beziehungsweis Pächter für das Gelände an der Straße St. Annen, welches sich in seinem privaten Besitz befindet. Das habe aber nichts mit der finanziellen Lage des Autohauses zu tun: „Für Lada-Verhältnisse lief es ganz gut“, bekräftigt Dyck, der seit 15. Dezember 2007 die Zügel in der Hand hält, sich aber im vergangenen Jahr „persönlich verändert“ habe.

Allerdings könnte seine Suche jetzt von Erfolg gekrönt sein. Ein Gebrauchtwagenhändler zeige gesteigertes Interesse an einer Pacht vom Autohaus. „Es sieht gut aus“, kommentiert Dyck. Das Werkstattgebäude bleibt aber vorerst im Besitz des Geschäftsführers. Im Bereich des Möglichen sei dort auch eine Weiterführung, sobald der Meister wieder gesund ist. „Es wird sich noch zeigen, was mit der Werkstatt passiert“, sagt Dyck. js

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