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Freie Baugebiete Lage, Lage, Lage

Der bundesweite Trend ist längst in Stadthagen angekommen: Ländlich gelegene Grundstücke sind bei Weitem nicht mehr so beliebt wie früher. Dass die Attraktivität dieser Bebauungsgrundstücke stark abgenommen hat, belegen unter anderem die 48 freien Bauflächen in Wendthagen an der Bergkette. Doch auch innerhalb der Kernstadt warten noch 58 ausgewiesene Areale auf neue Besitzer.

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Eines der 58 ausgewiesenen Baugrundstücke liegt an der Straße St. Annen. Hier baut bislang nur der Maulwurf.

Quelle: rg

Stadthagen. Wie etwa die brachliegenden Areale im Bereich der Straße St. Annen. Dort, wie auch in den peripheren Baugebieten, habe „die Stadt wenig Spielraum, um die Lage zu ändern“, erklärt Gerd Hegemann vom Fachbereich Planen und Bauen der Stadt Stadthagen. Die meisten Restgrundstücke im Bereich St. Annen lägen sehr ungünstig. „Wenn ein Grundstück direkt an einer stark befahrenen Straße liegt, ist dieses Problem kaum zu lösen“, sagt der Fachbereichsleiter.
Denn: „Die drei wichtigsten Faktoren beim Hauskauf heißen: Lage, Lage, Lage“, meint Hegemann. Neben einem verkehrsberuhigten Standort sei vielen potenziellen Käufern die Nähe zu wichtigen Eckpunkten wichtig, wie beispielsweise Ärzte, Schulen und Supermärkten. Dass diese Faktoren nicht immer in Kombination erforderlich sind, zeigt die Beliebtheit der Baugrundstücke An der Bergkette. „Dort ist es wesentlich teurer als im Flachland“, sagt der Fachbereichsleiter.
Etwas günstiger sind die 14 freien Flächen im Baugebiet Am Obstanger nördlich der Teichstraße. Dort bezahlen Investoren nach Angaben Hegemanns etwa 70 bis 80 Euro für den Quadratmeter. Im Baugebiet an der Sandkuhle südlich der L{FSPACE}444 finden sich ebenfalls 14 Grundstücke zum Preis von etwa 100 Euro pro Quadratmeter, die auf Bebauung warten.
Viele Möglichkeiten habe die Stadt nicht, um die ausgewiesenen Landschaften attraktiver zu gestalten: „Bei schlechter Lage und sinkender Bevölkerungszahl gibt es kein Patentrezept“, sagt Hegemann. Die Stadt könne zwar das Wohnfeld verbessern, unter anderem mit dem Bau von Spielplätzen oder der Stärkung der Einzelhandelsversorgung. „Dies erfordert aber oft erhebliche Investitionen“, gibt Hegemann zu bedenken.
Auch bei den acht freien Bauflächen am Bahnhof sind der Stadt weitestgehend die Hände gebunden. Nach der Baunutzungsverordnung unterliegen diese Flächen den Bestimmungen eines Mischgebietes. Das heißt, dass sowohl gewerbliche als auch wohnliche Nutzung vorgeschrieben ist. „Für die wirtschaftliche Komponente konnte aber noch niemand gefunden werden“, bedauert Hegemann.
Nichtsdestotrotz wird die Stadt Stadthagen weitere Baugebiete ausschreiben. Im Moment lege der Fokus laut Hegemann auf dem Krankenhaus-Areal. Das Planverfahren für das potenzielle Baugebiet in zentraler Lage, wo beispielsweise Stadtvillen oder kleine Mehrfamilienhäuser entstehen könnten, sei bereits in Arbeit.

Von Jan Schaumburg

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