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Stadthagen Stadt Landesbischof Manzke referiert über Luther und von Bora
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Landesbischof Manzke referiert über Luther und von Bora
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00:15 23.06.2015
Bernadette Unger-Knippschild moderiert die Gesprächsrunde mit Karl-Hinrich Manzke. Quelle: ssr
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Vor rund 30 Zuhörern bezeichnete Manzke in seinem kurzweiligen Referat diese Hochzeit als „kirchenpolitisches Ereignis von Weltrang“. Es habe sich um eine revolutionäre Ehe gehandelt. Beide hätten das mit den Mönchs- und Nonnenorden verbundene Gelübde der Keuschheit gebrochen. Luther habe damit vor aller Welt deutlich machen wollen, dass dem Stand der Mönche und Nonnen keine besondere Heiligkeit zukomme, erläuterte der Theologe.

Das sei dem Reformator so wichtig gewesen, dass er die um ihn werbende Katharina geheiratet habe, ohne sie wirklich zu lieben. Er habe diese Eheschließung „als seine Pflicht“ empfunden, sagte Manzke. Allerdings: Aus Briefen der Eheleute gehe hervor, dass aus der Pflicht im Laufe der Jahre Respekt und Liebe geworden sei.

Anhand plastischer Schilderungen beschrieb Manzke Katharina von Bora als selbstbewusste, gut gebildete Frau. Sie sei, sehr jung aus dem Elternhaus gerissen, früh zu einem hohen Grad an Selbstständigkeit gelangt. Sie sei von „großer Kompetenz und Herzenklugheit“ gekennzeichnet gewesen.

In einer von VHS-Mitarbeiterin Bernadette Unger-Knippschild moderierten Gesprächsrunde hatten die Zuhörer im Anschluss ausreichend Gelegenheit, ihre Fragen mit Blick auf diese revolutionäre Ehe loszuwerden. ssr

Mit ihrem Buch „Glaube, Führer, Hoffnung“ haben sich die Geschwister Susanne und Jan Peter Wiborg auf die Spuren eines Stücks Familiengeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus begeben. Während einer gut besuchten Lesung in der Alten Polizei schickten die Autoren auch manch einen Zuhörer auf seine ganz persönliche Reise zurück.

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