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Landkreis wird an Seilerstraße fündig

Stadthagen / Flüchtlingswohnungen Landkreis wird an Seilerstraße fündig

Bei der dringenden Suche nach Wohnungen für Flüchtlinge ist die Kreisverwaltung erstmals in größerem Maßstab in Stadthagen fündig geworden.

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Im Haus Seilerstraße  27 mietet der Landkreis vier Wohnungen für Flüchtlinge an.

Quelle: rg

Von Stefan Rothe

Stadthagen. Dabei handelt es sich um das Gebäude Seilerstraße 27 mit vier Wohnungen und um zwei weitere Wohnungen im Gebäude Am Viehmarkt 19. Entsprechende Informationen dieser Zeitung hat Kreispressesprecher Klaus Heimann am Donnerstag bestätigt. Alle diese Wohnungen werden dem Landkreis von der Schaumburger Wohnbau GmbH, einem Unternehmen in kommunalem Besitz, zur Verfügung gestellt. Die Kreisverwaltung mietet die Immobilien an.

Die Wohnungen im Haus Seilerstraße  27 weisen nach Darstellung von Heimann Größen zwischen 52 und 73 Quadratmeter auf. Es sollen dort möglichst Familien dauerhaft untergebracht werden. Das Haus sei „insgesamt für bis zu 20 Personen geeignet“, erläuterte der Pressesprecher. Das Gebäude ist nach den Worten von Heimann von der Wohnbau erst in jüngerer Zeit erworben worden. Es bestehe ein gewisser Sanierungsbedarf. „Die Wohnungen müssen hergerichtet werden.“ Diese seien daher nicht sofort verfügbar. Wann das der Fall sein wird, konnte Heimann noch nicht sagen.

Da das Gebäude vier abgeschlossene Wohnungen aufweise, „handelt es sich nicht um eine Gemeinschaftsunterkunft“, betonte der Pressesprecher. Die Seilerstraße  27 biete vielmehr vier dezentrale dauerhafte Unterbringungsmöglichkeiten. Gleichwohl werde es durch Sozialarbeiter der Arbeiterwohlfahrt eine intensive Begleitung für die Asylbewerber geben: „Wir lassen die Flüchtlinge nicht allein“, versicherte Heimann.

Die beiden Wohnungen Am Viehmarkt  19 sind nach Angaben des Sprechers bereits hergerichtet und daher von Oktober an verfügbar. „Wir sind außerordentlich froh, dass wir wieder ein paar Wohnungen zur Verfügung haben“, sagte Heimann erleichtert. Derzeit müsse der Landkreis wöchentlich 15 bis 20 Flüchtlinge aufnehmen. Das sei eine immense Herausforderung. „Wir denken nur von Woche zu Woche.“

Als eine Option werde die Errichtung von Wohncontainern verfolgt. „Wir sind derzeit dabei, kreisweit geeignete Standorte dafür zu suchen. Geschaut werde vor allem in Orten, „in denen bisher noch nicht so viele Flüchtlinge wohnen, um zu einem Ausgleich zu kommen“.

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