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Langer Weg zum Ziel

Sanierungssatzung „Südlich des Tulpenwegs“ Langer Weg zum Ziel

Einstimmig hat der Rat der Stadt eine Sanierungssatzung für das Quartier „Südlich des Tulpenwegs“ im Areal zwischen Lauenhäger, Vornhäger und Probsthäger Straße beschlossen.

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Ziel ist eine bessere Verkehrsführung an der Einmündung Lauenhäger/Vornhäger Straße.

Quelle: Archiv

STADTHAGEN.   Das Papier ist, wie berichtet, Voraussetzung dafür, dass für dieses Sanierungsgebiet das bereits bewilligte Geld aus dem Förderprogramm „Stadtumbau West“ in Höhe von 1,8 Millionen Euro auch tatsächlich fließen kann.

Rolf Rösemeier-Tietjen (Grüne) begrüßte namens der rot-grünen Ratsgruppe, dass nunmehr nennenswerte Finanzmittel zur Verfügung stehen: „Die können zum Beispiel dazu dienen, das Gebäude der früheren Moschee zu kaufen, abzureißen und Platz für eine bessere Verkehrsführung an der Einmündung Lauenhäger/Vornhäger Straße zu schaffen.“ Rösemeier-Tietjen machte kein Hehl aus seiner persönlichen Meinung, dass er dort eine Ampellösung für sicherer als einen Kreisel hält. Bauamtsleiter Gerd Hegemann warf ein, dass sich der Behindertenbeirat der Stadt auch gegen einen Kreisel und für eine Lösung durch Ampeln mit akustischen Signalen ausgesprochen habe.

Rösemeier-Tietjen empfahl zudem, dass die von Bürgern gewünschte Querungshilfe über die Lauenhäger Straße in Höhe Tulpenweg bei den Planungen mit berücksichtigt werden solle. Ein im Zweifel ebenfalls durch das Fördergeld zu finanzierender Abriss des früheren Ratio-Marktes könne Platz „für Neues schaffen, was städtebaulich viel ansprechender aussieht“, fügte Rösemeier-Tietjen hinzu.

Dass die Planungen für dieses Gebiet schon seit sechs Jahren laufen, zeige, „wie langwierig Kommunalpolitik sein kann“, kommentierte CDU-Fraktionssprecher Heiko Tadge. Zeit zu investieren sei aber unter anderem nötig gewesen, um an das Fördergeld zu kommen. Nun könne am östlichen Eingangstor zur Kreisstadt endlich „etwas städtebaulich Konstruktives angepackt werden, dass das da bald angenehmer aussieht“. Die Sanierungssatzung schaffe „Durchsetzungsmöglichkeiten, die wir ohne diese nicht hätten“.

Auch Lothar Biege (FDP) betonte, der Weg zum Ziel mit diesem Quartier sei lang: „Aber ohne das Fördergeld würden wir das alleine nicht schaffen.“ Nun gelte es besonders, die Leerstände entlang der Vornhäger Straße schnell zu beseitigen, „um zu zeigen, wieviel uns dieser Teil Stadthagens wert ist“. ssr

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