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Lauenhäger Straße wird saniert

Baubeginn im Juli Lauenhäger Straße wird saniert

Weil der Landkreis die Lauenhäger Straße an die Kommune übergibt, wird eine der meist befahrenen Straßen Stadthagens nun noch einmal für insgesamt 750.000 Euro saniert. Fragen der Anlieger haben sich Vertreter der Behörden bei einem Bürgerinformationsabend im Rathaus gestellt.

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Über die Lauenhäger Straße werden voraussichtlich zwischen Juli und März nur noch die Anlieger fahren können.

Quelle: rg

Stadthagen. Ein konkreter Starttermin steht demnach noch nicht fest. Anfang oder Mitte Juli soll es aber aller Voraussicht nach losgehen. Ende wäre im März 2017.
Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr übernimmt die neue Fahrbahn, die Stadt repariert oder ersetzt die Mischwasserkanäle darunter. Die Hauseigentümer müssen für ihre jeweiligen Anschlüsse aufkommen.

Für das Sanierungsprojekt wird die Straße in drei Bauabschnitte eingeteilt. Die alte Fahrbahn wird drei Zentimeter tief abgefräst. 600 Meter Kanal sollen insgesamt repariert oder ausgetauscht werden. Auch die Regenwasserabflüsse gehen auf die Rechnung der Landesbehörde. Auf den Grundstücken der Anlieger werden 20 Schachtbauten und 40 Hausanschlüsse installiert.
Der nördliche Abschnitt erstreckt sich etwa zwischen Bahnunterführung und der Kreuzung mit der Teichstraße. In diesem Teil wird eine Vollsperrung nötig. Der Verkehr für die Anlieger soll frei bleiben.
„Hier sind einige der Kanäle schadhaft und der Durchmesser nicht groß genug“, erklärte Janek Kolata vom Stadthäger Ingenieur-Büro Kirchner. „Der Kanal wird von 25 auf 30 Zentimeter vergrößert. Dadurch gewährleisten wir 30 Prozent mehr Abfluss.“

Per Kamera hatte das Büro zuvor den Zustand der Rohre geprüft und präsentierte die Ergebnisse gestern den Anwohnern. Auf den Bildern seien Wurzeleinwuchs, Risse und verschobene Rohrmuffen erkennbar. „Durch Ablagerungen ist bis zu einem Drittel des Querschnitts verstopft“, so Kolata.
Die Arbeiten würden zwar im Ermessen der Baufirma liegen und wären abhängig von der Witterung, Jens Hesterberg vom Abwasserbetrieb der Stadt rechnet aber mit einer Dauer von nicht mehr als drei Monaten.

Im zweiten Abschnitt südlich der Teichstraße bis zur Vornhäger Straße wären nur punktuelle Reparaturen nötig. Innerhalb von sechs bis acht Wochen sollten die Mängel über einzelne Baugruben abgestellt sein. Falls auf den Privatgrundstücken ausreichend Platz dafür ist, sollen Kontrollschächte mit einem Durchmesser von mindestens 80 Zentimetern installiert werden.
Der dritte Abschnitt beschränkt sich auf die Einmündung in die Vornhäger Straße und etwa die halbe Strecke bis zur Kreuzung mit der Probsthäger Straße. Nach drei Wochen könnten dort alle Sanierungen erledigt sein.

Der Auftrag sei noch nicht an die Baufirma vergeben. Es handele sich dabei aber nur um eine Formalität seitens der Verwaltung.
Die Arbeiten in den drei Abschnitten sollen voraussichtlich parallel geschehen. „Es wird Lärm und Staub geben, und es wird sicher auch zu Einschränkungen kommen“, warnte Holger Fröhlingsdorf von der Landesbehörde die Anwohner. Die Baufirma wäre aber dialogbereit. Und Probleme, die an den einzelnen Grundstücken entstehen, könnten die Betroffenen per Absprache lösen. Zudem wären alle Behörden informiert und der Zugang für Feuerwehr und Rettungskräfte gewährleistet.

„Ist der regelmäßige Lkw-Verkehr auf der Straße nicht der Grund für die maroden Hausanschlüsse?“, fragte ein Anwohner, der nach eigenen Angaben eine Tempo-30-Zone begrüßen würde. Hesterberg betrachtete das Verkehrsaufkommen zwar als bekanntes Ärgernis, wies aber auf das Alter des Kanalsystems von mehr als 50 Jahren hin.

Umleitung: Der Verkehr wird für die Zeit der Vollsperrung über Industriestraße, Dülwaldstraße, die Straße Am Helweg und Vornhäger Straße fließen. Anlieger haben freie Fahrt. geb

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