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Marktpassage Leerstand verhindert

Das wird ein fast nahtloser Übergang: Nach der Schließung der Boutique „Stilhaus“ in der Marktpassage kurz vor Weihnachten soll dort nach einer kurzen Phase der Renovierung schon Ende Februar ein neues Geschäft für Damenmode seine Türen öffnen. Inhaberin des neuen Ladens ist Sabine Grote (52).

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Kaum Leerstand: Günter Kreft ist mit der Situation der Marktpassage zufrieden. Auch das Ladenlokal der ehemaligen Boutique „Stilhaus“ist nahtlos wiedervermietet.

Quelle: rg

Stadthagen. Grote ist eine langjährige Mitarbeiterin im bisherigen „Stilhaus“. Diese übernimmt nach eigenem Bekunden auch die drei weiteren „Stilhaus“-Kolleginnen in den neuen Betrieb. Grote will in dem rund 40 Quadratmeter großen Geschäft „tragbare, alltagstaugliche Damenmode mit Pfiff“ anbieten. Auch Taschen, Gürtel und Accessoires werden laut Grote zum Sortiment gehören.

Wie Marktpassagen-Inhaber Günter Kreft berichtet, sei es kein Problem gewesen, sein Ladengeschäft im direkten Anschluss neu zu vermieten. Im Gegenteil: „Wir hatten sogar fünf Bewerber, konnten aus verschiedenen Branchen auswählen – das hat man heute nur selten.“ Kreft entschied sich an dieser Stelle bewusst für den Textilbereich, „weil dies den Branchenmix in der Marktpassage gut ergänzt“, wie der Betreiber erläutert.

„Wir arbeiten an einigen Konzepten“

Kreft verzeichnet in der Marktpassage aktuell zwei Leerstände, beide im ersten Stock. Zum einen handelt es sich um die Räumlichkeiten der früheren Kneipe „Markt 16“. Dort laufen nach Angaben Krefts Gespräche mit verschiedenen Interessenten. „Wir arbeiten an einigen Konzepten“, die künftige Nutzung müsse nicht unbedingt im gastronomischen Bereich liegen, deutet der Inhaber an. Zum zweiten stehen im ersten Stock derzeit noch die Räume des früheren „Piazzetta“ leer. Laut Kreft hat aber das im Erdgeschoss befindliche Eiscafé „La Piazza di Amalfi“ Interesse bekundet, auch die oberen Räumlichkeiten zu belegen.

Im Erdgeschoss der Marktpassage gibt es derzeit keinen Leerstand. Froh ist Kreft zudem über „den vielfältigen Branchenmix“ dort, von Schlachterei und Bäckerei mit Café über den Schuhpark und Intersport-Kreft bis hin zu Schreibwaren-Laden und Apotheke. Auch die Präsentationsfläche von Ford Sebening bewähre sich, so Kreft: „Ich staune, wie viel Leute sich dort die Autos anschauen.“ Von der Firma wisse er, dass daraus auch schon einige Kaufverträge ihren Ausgang genommen haben.

„Es wäre falsch, wenn ich mit der Situation der Marktpassage nicht zufrieden wäre“, betont Kreft. „Ich bin weiterhin der Ansicht, mit dieser Einrichtung auf das richtige Pferd gesetzt zu haben.“

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