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„Leitbild“-Neustart in 2013?

Stadthagen / Impuls „Leitbild“-Neustart in 2013?

Nach mehr als zweijähriger Pause soll der städtische „Leitbild“-Prozess in 2013 wieder Fahrt aufnehmen. Sein entsprechendes Signal während der jüngsten „Stadthäger Wirtschaftsgespräche“ hat Bürgermeister Bernd Hellmann (SPD) jetzt präzisiert.

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Die Ansiedlung von Gewerbe könnte zum Thema für einen neuen „Leitbild“-Prozess werden.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Am Freitag gab der Verwaltungschef auf Anfrage dazu eine schriftliche Erklärung ab: „Aufbauend auf den Leitbildprozess hat die Stadt Ende 2010 zwei Veranstaltungen unter dem Begriff ,Zukunftsforum Stadthagen‘ durchgeführt. Hierbei ist deutlich geworden, dass die wesentlichen Elemente des bisherigen Leitbildprozesses auch für die Zukunft fortgelten können. Nach meiner Auffassung ist aber auch eine Weiterentwicklung dieses Prozesses und der Zielsetzungen erforderlich. Details der Prozessgestaltung und der Inhalte der Leitbildfortschreibung werden in Abstimmung mit der Politik im Laufe des Jahres 2013 ausgearbeitet.“

 Beim Ende 2010 angestrebten „Zukunftsforum“ sollte es „über einzelne Projekte hinaus um eine institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren im Sinne von bürgerschaftlichem Engagement zum Wohle der Stadt gehen“, wie Hellmann damals formuliert hatte.

 Dass der Bürgermeister seit Herbst 2010 öffentlich wahrnehmbar kaum weitere Schritte in Richtung des damals geplanten „Zukunftsforums“ initiiert hat, findet SPD-Fraktionsvorsitzender Karsten Becker nachvollziehbar: „Unsere kleine Stadtverwaltung ist in diesem Zeitraum strukturell und personell völlig umgestellt worden.“ Das habe Kräfte gebunden. CDU-Fraktionssprecher Heiko Tadge sagte zwar, „man hätte sicher manches früher wieder starten können“, er sieht die Verzögerung beim „Leitbild“-Prozess aber „gelassen“. Tadge freut sich, dass es 2013 „nun endlich wieder weitergehen soll“.

 Die Chefs der beiden großen Ratsfraktionen sind der Überzeugung, das „Leitbild“ und dessen Organisationsform müsse weiterentwickelt werden. Erforderlich ist nach Überzeugung Tadges „eine entsprechende Bürgerbeteiligung“. Denn: „Nur wenn man alle mitnimmt, kann das was werden.“ Becker sieht das so: „Eingebunden werden sollten nicht nur die Leitungsebenen von Verbänden und Vereinen, sondern vielmehr die Menschen, welche die Umsetzung von gemeinsam erarbeiteten Leitbildern im Alltag leben.“

 Tadge sagte, vieles gehöre auf den Prüfstand, auch das Motto „Stadt der Weserrenaissance“. Dieses könne ein Leitbild etwa für den Tourismus sein „aber hilft es auch bei der Wirtschaftsförderung?“ fragte er.

 Dass ein fortgeschriebener „Leitbild“-Prozess „nicht nur eher weiche, sondern auch harte Themen wie Ansiedlungskonzepte von Gewerbe beinhalten sollte“, hatte Hellmann während der „Wirtschaftsgespräche“ geäußert.

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