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Leitungen und Parkplätze im Fokus

Krankenhaus-Areal Leitungen und Parkplätze im Fokus

Altersgerechtes Wohnen, eine Verknüpfung des Geländes mit dem Ostring: Was die Nachnutzung des Krankenhaus-Areals Stadthagen betrifft, gibt es schon viele Ideen. Doch es gibt auch die ein oder andere Baustelle, zum Beispiel das veraltete Abwassersystem. Der Landkreis sieht Handlungsbedarf.

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In Sachen Krankenhausnachnutzung gibt es noch einige Fragezeichen.

Quelle: rg

Stadthagen. Die zukünftige Nutzung des Krankenhaus-Areals bleibt ein viel diskutiertes Thema. Intensive Unterredungen, vor allem zwischen Stadt und Landkreis, sind im Moment im Gange.

Die Verwaltung der Kreisstadt sieht sich hierbei in einer passiven Rolle. „Das Gelände gehört fast ausschließlich dem Kreis Schaumburg, der mehr als 90 Prozent der dortigen Flächen besitzt“, erläutert Bauamtsleiter Gerd Hegemann. Die Stadt Stadthagen verfüge vor Ort hingegen nur über die Zufahrtsstraße zum Kreiskrankenhaus. Doch an den laufenden Unterredungen zur künftigen Nutzung des Areals nimmt sie natürlich auch teil, verschiedene Fragen würden im Moment konkreter diskutiert, so Hegemann: „Es geht da unter anderem um Erschließungsthemen. Die Planungen dazu wurden im vergangenen Jahr angeschoben. Wir wollen frühzeitige Bürger- und Behördenbeteiligung.“

Auch beim Kreis, dem der weitaus größte Teil des Geländes gehört, befinden sich viele Dinge im Moment noch in der Schwebe. Fritz Klebe, Baudezernent des Kreises, informiert zu dem Stand der Planungen: „Wir führen viele Gespräche, demnächst beispielsweise mit Vertreten der Dialyse. Außerdem finden regelmäßige Austausche mit Einrichtungen wie etwa den Stadtwerken statt.“

Altersgerechtes Wohnen

Ein Gedankenspiel, das vonseiten der Kreisstadt verfolgt wird, ist die Verknüpfung des Krankenhausgeländes mit dem Ostring. In dem Fall würde eine zusätzliche Straße notwendig werden, die die beiden Punkte verbindet. Ein Areal, auf dem altersgerechtes Wohnen möglich sein soll, sei fester Bestandteil dieses Konzepts, sagt Klebe. Hier stehe auch bereits ein potenzieller Investor aus dem Bereich der Banken bereit, um sich zu beteiligen. Bei den insgesamt vier Bestandteilen, denen bei der Nachnutzung eine wesentliche Rolle zufallen soll, handele es sich um das Altenheim, das Ärztehaus, das Krankenhausgebäude, besonders die dort gelegen Verwaltungseinheiten, sowie die geplante Belebung der vorhandenen freien Flächen.

Mit der entsprechenden Genehmigung, mit den Bauarbeiten vor Ort starten zu können, rechnet Klebe für kommendes Jahr, sieht den Ball in der Hinsicht indes auch bei der Stadt. „Dort muss man sich nun entscheiden, was man genau will. Ich denke aber, dass wir nach den regelmäßigen sowie konstruktiven Gesprächen uns auf dem richtigen Weg befinden.“

Doch bleiben durchaus noch Fragen offen. Da gäbe es etwa das Abwassersystem, das definitiv bereits bessere Zeiten als aktuell mitgemacht hat. Klebe: „Die Zustände hinsichtlich der Entwässerung sind nicht gerade toll. Das ist aber auch nicht verwunderlich, da die Kanäle und Schächte, die sich im Umfeld befinden, teilweise bereits 80 Jahre alt sind.“

Mehr Parkplätze sind nötig

Ein weiterer Aspekt, für den Klebe Handlungsbedarf sieht, betrifft die dortigen Parkgelegenheiten. Deren Zahl soll auf laut Schaumburger Baudezernent auf 400 Stück aufgestockt werden. Von den ursprünglich fünf im Raum stehenden Varianten ist inzwischen noch eine übrig geblieben. Klebe erklärt: „Es ist angedacht, ein zusätzliches Parkdeck zu schaffen, um auf diese Weise neue Möglichkeiten verfügbar zu machen.“

Immer einfach seien die entsprechenden Planungen allerdings nicht, so Klebe. Es gelte, sich nicht nur mit den Verantwortlichen der Stadt, sondern auch mit denen anderer Institutionen wie etwa der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland in Gesprächen zu einigen. ano

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