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Maik Beermann: Besuch bei Kita „Fasanenweg“

Sprache ist der Schlüssel Maik Beermann: Besuch bei Kita „Fasanenweg“

Mit einem Bundesförderprogramm will das Familienministerium Sprachbarrieren so früh abbauen, wie möglich: Kindertagesstätten mit besonderem Bedarf an sprachlicher Förderung bekommen dafür qualifiziertes Personal. Für den Bundespolitiker Maik Beerman ist es nicht der erste Auftritt in Sachen Kita. Bei einem Tagespraktikum sammelte er seine eigenen Erfahrungen.

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Für frühe Förderung setzen sich (von links) Andrea Kasten, Silke Schulz, Carolin Meyer, Maik Beermann, Heidemarie Hanauske und Alexandra Jansen für die Kita-Kinder ein. 

Quelle: geb

Stadthagen. Beermann, selbst Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schätzt das Programm des Ministeriums. „Hier haben sie freie Hand in der Gestaltung. Lassen sie sich das nicht durch ein Übermaß an politischer Regulierung nehmen“, sagt der Politiker in Richtung Erzieherinnen. "Wir müssen die Geschlechtsklassifizierungen in Berufen überwinden. Männliche Bezugspersonen fehlen meist in Kitas“, meint der Christdemokrat.
Carolin Meyer, Logopädin mit Weiterbildung in Kleinstkindpädagogik, stellt die Stadt der Einrichtung als Fachkraft zur Seite. „Erst im Vorstellungsgespräch habe ich richtig verstanden, worum es bei dieser Aufgabe geht“, erinnert sich Meyer. 19,5 Stunden widmet sie sich in drei Kindertagesstätten der sprachlichen Früherziehung von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund.
„In dieser Einrichtung gibt es eine gute pädagogische Grundhaltung“, lobt die Logopädin die Kita am Fasanenweg. Sie schätzt auch den flexiblen Rahmen ihrer Beschäftigung.
„Wir haben hier keine künstliche Fördersituation. Ich kann auch mal mit den Kindern für das Frühstück einkaufen gehen“, so Meyer.
Nicht allein das Erlernen der deutschen Sprache steht im Vordergrund der Arbeit. „Wir möchten auch die Sprache und Kultur der Menschen, die zu uns kommen wertschätzen. Für uns ist es eine Bereicherung“, erklärt Awo-Geschäftsführerin Heidemarie Hanauske.
25 000 Euro stehen für die Sprachförderung, 32 000 Euro für Fachberatung zur Verfügung. Bis 2019 begleitet das Programm die Einrichtungen.

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