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Manderscheid spielt Bach und Reger

4. Konzert des Stadthäger Orgelsommers Manderscheid spielt Bach und Reger

Das 4. Konzert des diesjährigen Orgel-Sommers an der Kern-Orgel in der St.-Martini-Kirche ist den Komponisten Johann Sebastian Bach und Max Reger gewidmet. Es findet statt am Sonntag, 28. August, um 18 Uhr. An der Kern-Orgel musiziert der Organist Markus Manderscheid aus Wolfsburg.

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Der Organist Markus Manderscheid spielt in Stadthagen.

Quelle: pr

STADTHAGEN. Max Reger, der vor 100 Jahren starb, gehört wie Bach zu den bedeutendsten Orgelkomponisten überhaupt. Manderscheid, Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und Kreiskantor in Wolfsburg, spielt neben Präludium und Fuge G-Dur von Johann Sebastian Bach mehrere Choralbearbeitungen und Duette aus dem sogenannten Dritten Teil der Klavierübung. Von Max Reger erklingt die mitreißende Fantasie über den Choral „Halleluja, Gott zu loben“.

Markus Manderscheid wurde 1972 im württembergischen Gaildorf geboren. Er studierte Kirchenmusik, Orgel und Cembalo in Trossingen, Amsterdam und Bremen. Zu seinen Lehrern zählten Christoph Bossert, Andrea Marcon, Pieter van Dijk, Jean Boyer, Hans-Ola Ericsson und Wolfgang Zerer. Nach Stationen als Kirchenmusiker in Villingen/Schwarzwald, Schwäbisch Hall, Leeste bei Bremen und Mannheim ist er seit 2005 als Kirchenkreiskantor in Wolfsburg tätig.

Zehnter Orgelsommer

Im Oktober 2010 hat der Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe das Konzertexamen im Fach Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit Auszeichnung abgeschlossen.

Der Eintritt zu dem rund einstündigen Konzert ist frei. Die Veranstaltung wird von der Sparkasse Schaumburg gefördert. Um Spenden wird gebeten. Es handelt sich um den bereits zehnten Orgelsommer, der in diesem Jahr im Zeitraum zwischen Juli und September Konzerte bietet.

Das Gehäuse der Orgel in St. Martini stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Da die Vorgänger-Orgel aus dem Jahr 1559 in einem immer schlechteren Zustand geriet, wurde der bedeutende Orgelbauer Christian Vater mit einer grundlegenden Renovierung beauftragt.

Eine neue umfassende Sanierung wurde in den Jahren 2001 bis 2003 vorgenommen. Dabei verlieh der Orgelbauer Daniel Kern aus Straßburg dem Instrument einen teilweise neuen Klang, der als „französischer Stil“ bezeichnet wird. ssr

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