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Mann bleibt nach Radunfall Pflegefall

Tragisch Mann bleibt nach Radunfall Pflegefall

Der schwere Fahrradunfall im Juli in der Stadthäger Fußgängerzone hat ein tragisches Ende genommen. Der 47-jährige Unfallbeteiligte erlitt derart schwere Kopfverletzungen, dass er nun ein Pflegefall ist und rund um die Uhr Hilfe benötigt. Er lebt seit seinen Klinikaufenthalten in einem Pflegeheim.

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Stadthagen. Es war einer dieser tragischen Momente, über die man nur mit dem Kopf schütteln kann. Ein folgenschwerer Zufall: Zwei Männer fahren abends gegen 21.30 Uhr zeitgleich um die Ecke, sie stoßen zusammen, beide tragen keinen Schutzhelm. Der 18-Jährige fällt über den Lenker und verletzt sich am Arm. Der 47-Jährige stürzt ebenfalls, knallt mit dem Kopf auf den Asphalt und bleibt regungslos liegen. „Dass die Beiden im gleichen Moment dort unterwegs sind, ist wirklich ein tragischer Zufall“, sagt ein Polizeisprecher. „Nur ein paar Sekunden später und nichts wäre passiert.“
Auch die Intensivmediziner der Medizinischen Hochschule Hannover und im Anschluss die Ärzte des Mindener Klinikums können nichts mehr für den 47-Jährigen tun. Er gilt als austherapiert. Ein eigenständiges Leben ist für den Mann seitdem nicht mehr möglich.
Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen die beiden Männer bereits im November eingestellt. Die Stadthäger seien gestraft genug, denn auch der 18-Jährige verletzte sich.
Die Polizei in Stadthagen nimmt diesen tragischen Unfall zum Anlass, um einmal mehr für das Tagen eines Fahrradhelmes zu werben – auch auf vermeintlich kurzen Wegen, wie man am aktuellen Fall sieht.

vin

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