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Masurek soll unbefristete Stelle bekommen

Stadthagen / Wirtschaftsförderer Masurek soll unbefristete Stelle bekommen

Der bislang befristet eingestellte Stadthäger Wirtschaftsförderer Lars Masurek (36) soll eine Daueranstellung erhalten. So wollen es Bürgermeister Bernd Hellmann und die SPD/FDP-Mehrheit im Rat. Die CDU-Fraktion signalisiert dagegen ein Nein.

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„Die Arbeit in Stadthagen macht mir jeden Tag Spaß“: Wirtschaftsförderer Lars Masurek soll unbefristet eingestellt werden.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Masurek war Anfang 2008 befristet auf fünf Jahre eingestellt worden. Auf Initiative von Hellmann hat der Rat den Posten des Wirtschaftsförderers im Stellenplan des Haushalts mittlerweile in eine unbefristete Stelle umgewandelt. Nun will Hellmann dem dafür zuständigen Verwaltungsausschuss (VA) in Kürze vorschlagen, diese Stelle mit Masurek zu besetzen.

„Ich bin mit Masurek sehr zufrieden, er hat viele Dinge positiv angestoßen“, sagte Hellmann auf Anfrage zur Begründung. Impulse habe er vor allem in den Bereichen Stadtmarketing, Tourismusförderung, Innenstadt-Entwicklung, nördliche Altstadt, Wochenmarkt und Geschäftsflächen-Management gesetzt. Zudem habe er den Kontakt der Stadt mit den Unternehmen systematisch ausgebaut.

„Ein besonders schwieriges Feld gerade während der Wirtschaftskrise“ sei das Thema Betriebsansiedlungen gewesen, räumte der Bürgermeister ein. „Hier kann Wirtschaftsförderung nicht immer gleich eins zu eins wirken, sondern nur langfristig.“

Zwar sei die Personalie in der SPD/FDP-Gruppe noch nicht abschließend beraten worden, sagte deren Vorsitzender Karsten Becker. Er sei aber sicher, dass diese im VA Masurek unterstützen werde. Dieser habe „gut gearbeitet“, was nicht zuletzt „seine hohe Akzeptanz bei Handel und Gewerbe“ zeige.

Durch Masurek sei in der städtischen Wirtschaftsförderung „ein höheres Maß an konzeptioneller Arbeit erkennbar“ geworden. Das gelte auch für die „vorbereitende Vermarktung von Gewerbegebieten“, führte Becker aus. „Ich gehe davon aus, dass sich dieses nach Ende der Wirtschaftskrise auszahlen wird.“ Ein Beispiel sei, dass sich „jetzt eine Firma wie Media-Markt, die sonst nur in Städte ab 50000 Einwohner geht, für Stadthagen interessiert.“

Die Beratung in der Gruppe Grüne/WIR steht noch bevor, deren Sprecherin Maria Börger-Sukstorf sagte aber, Masurek „hat sich bewährt, seine Arbeit ist positiv“.

Ganz anders sieht das CDU/BfS-Sprecher Gunter Feuerbach. „Unter den gegenwärtigen Bedingungen werden wir der Personalie Masurek nicht zustimmen.“ Denn „wir nehmen ihn eher eher als Stadtmanager denn als Wirtschaftsförderer wahr“. Bei allen wichtigen Grundsatzentscheidungen im Bereich Wirtschaftsförderung stimme sich Bürgermeister Hellmann mit seinem Vertreter Manfred Lück ab und nicht mit Masurek, sagte Feuerbach. Der Unionsmann spitzte zu: „Wir können gar nicht beurteilen, ob Masurek die Stelle eines Wirtschaftsförderers angemessen ausfüllen kann, weil wir ihn als solchen nicht wahrnehmen.“

Im Stellenplan des Haushalts sei aber nun einmal ein Posten des Wirtschaftsförderers ausgeschrieben, nicht der eines Stadtmanagers. „Wir verlangen eine intensive Debatte über den Aufgabenzuschnitt von Masurek“, machte Feuerbach klar.

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