Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Mehr Licht

Beleuchtung: Wallanlagen, Altes Rathaus und Schlossgarten im Blick Mehr Licht

Damit die historische Altstadt in besserem Licht erscheint, wird seit Jahren der so genannte Lichtmasterplan umgesetzt. Jüngste Installation ist die LED-Beleuchtung der Westseite des Schlosses, die auch das schmucke Eingangstor bestens in Szene setzt.

Voriger Artikel
Geänderte Abfuhrzeiten
Nächster Artikel
Nachwuchsregisseure am Werk

Jüngster Schritt bei der Umsetzung des Lichtmasterplans ist die wirkungsvolle Beleuchtung der Westseite des Schlosses inklusive Eingangstor.

Quelle: rg

Stadthagen. Im kommenden Jahr steht als Nächstes die Komplettierung der Ausleuchtung der Wallanlagen an. Nach Angaben von Bauamtsleiter Gerd Hegemann wird im Frühjahr 2015 die Beleuchtung des Nordwalls und des südlichen Ostwalls durch zusätzliche Lampen ergänzt.

Weiterhin werden gelbe LED-Pflastersteine in den Boden eingelassen, „die hoffentlich robuster gegen Vandalismus sind als die bisherigen Leuchtpoller“, erläutert Hegemann.
 

Im Sommer ist im nördlichen Abschnitt des Ostwalls zwischen Kirchhof und Vornhäger Straße die Installation zusätzlicher Lampen vorgesehen. Gesorgt wird dort zudem auch für ein wirkungsvolles Anstrahlen der verschiedenen Denkmale. Als letztes kommt im Herbst der Westwall dran, auf dem vor allem die Brücke beim Kunstwerk „Durchbruch der Gene“ eindrucksvoll beleuchtet werden soll.
 

Alle weiteren vom Bauamt für wünschenswert gehaltenen Lichtmaster-Projekte stehen laut Hegemann unter dem Vorbehalt, ob und wann der Rat jeweils Geld dafür bereitstellt. Im Vordergrund stehen für den Experten dabei die Nord- und die Ostseite des Schlosses nach demselben Beleuchtungssystem wie bei den beiden anderen Fassaden, was insgesamt 80 000 Euro kosten würde. Die sollen aber, wenn überhaupt, frühestens 2016 in den Haushalt eingestellt werden, weiß der Bauamtschef.
 

Der Lichtmasterplan sieht auch die Beleuchtung des Alten Rathauses vor, das nächtens derzeit noch im Halbdunkel schummert. Bevor dieses ins rechte Licht gerückt werden kann, ist laut Hegemann allerdings erst eine grundlegende Sanierung der gesamten Fassaden nötig – und die würde „mehrere hunderttausend Euro“ beanspruchen. Besonders der Ostgiebel weist nach seinen Erkenntnissen erhebliche Mängel auf, „hier müsste schon aus bautechnischen Gründen eigentlich bald etwas passieren“.
 

Die Beleuchtung des Rathauses soll nach Vorstellungen des Bauamts Teil eines neuen Lichtkonzeptes für den gesamten Marktplatz sein. Hier müssen neue Lampen her, denn für die derzeitigen alten Leuchten „gibt es noch nicht einmal mehr Ersatzteile“, so Hegemann. Und „immer wieder wird mal eine davon umgefahren“. Nach welchem Konzept Fläche, Raum und Fassaden am Marktplatz lichttechnisch miteinander in Szene gesetzt werden könnten, bleibt noch den Planungen im Bauamt vorbehalten.
 

Auch den Schlossgarten möchte Hegemann bei Dunkelheit gerne durch Lichttechnik wirkungsvoller in Szene setzen. „Zumindest den großen Mittelgang würde ich gerne beleuchtet sehen“, postuliert er. Der Bauamtschef weiß aber: „Die Entscheidung über die weitere Umsetzung des Lichtmasterplans fällt alleine der Rat.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg