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Mehr Raum für Radler

Situation auf der Oberntorstraße soll entschärft werden Mehr Raum für Radler

Es soll sich was tun für Radler auf der Oberntorstraße: Vor allem die kritische Situation an der Einmündung zur Schachtstraße soll entschärft werden. Entsprechende Planungen des städtischen Bauamtes sind am Donnerstagabend vom Planungs- und Bauausschuss des Rates gutgeheißen worden.

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Wenig geschützt ist die Situation der Radfahrer entlang der Oberntorstraße. 

Quelle: rg

Stadthagen. Die gegenwärtige Situation ist für Radler dort „unbestritten neuralgisch“, wie Bauamtsleiter Gerd Hegemann einräumte. Diese sähen sich durch die Bedingungen förmlich genötigt, schmale Hochborde zu nutzen, und das teilweise noch gegen die Fahrtrichtung.

Nunmehr sollen auf der ganzen Länge der Oberntorstraße – und auch auf der gesamten Straße St. Annen – beidseitig Schutzstreifen für Radler markiert werden.

Aus Richtung St. Annen kommend ist auf der Oberntorstraße die Einrichtung einer Linksabbiegerspur in die Schachtstraße vorgesehen. Der Platz dafür wird durch Einbeziehung eines seitlich gelegenen Rasenstreifens in den Straßenraum geschaffen. Nördlich der Einbiegung, also stadteinwärts, ist die Installierung einer Querungshilfe vorgesehen.

Künftig hätten die Radler also zwei Optionen. Sie könnten vom Schutzstreifen aus auf die Linksabbiegerspur überwechseln. Oder sie würden die Querungshilfe nutzen. In beiden Fällen kämen sie nach Einschätzung von Hegemann viel sicherer als heutzutage auf die rechte Fahrbahnseite der Schachtstraße. Eine zweite Querungshilfe würde südlich der Einbiegung zur Krebshäger Straße installiert.

Als Alternative präsentierte das Bauamt die Einrichtung von zwei Mini-Kreiseln in den Einmündungsbereichen zur Schacht- und zur Krebshäger Straße mit entsprechender Verkehrsführung für die Radfahrer. Dies stieß besonders bei Heiko Tadge (CDU) auf Gegenliebe.

Beide Varianten muss die Stadtverwaltung nun erst mit dem Land als Baulastträger abstimmen, ohne dessen Zustimmung nichts läuft. Die Kosten für Umbau und Markierung würden sich dann schlussendlich auf rund 110 000 Euro belaufen.

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