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Mehr Sitzplätze, mehr Musik, mehr Party

Stadthagen / Schützenfest Mehr Sitzplätze, mehr Musik, mehr Party

Um vor allem den Eröffnungsabend des Schützenfestes auf dem Marktplatz zu beleben, hat das Festkomitee die Wirte in der Stadthäger Innenstadt ins Boot geholt. Durch neue kulinarische Angebote, mehr Sitzgelegenheiten und ein facettenreiches Musikangebot sollen künftig mehr Menschen zum Fest glockt werden.

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Wollen an einem Strang ziehen: Die Wirte in der Stadthäger Innenstadt und das Schützenfestkomitee. © kcg

Stadthagen (kcg). In „konstruktiven Gesprächen“ habe man sich mit den Wirten geeinigt und zahlreiche Neuerungen für das Schützenfest vereinbart, erklärte Volker May vom Schützenfestkomitee. So soll das bewährte Angebot an Speisen und Getränken am Mittwochabend durch Angebote von Oliver Sieloff (Ratskeller), Mahmut Tarak (Bistro Treff) und Michael Blanke (Fischhaus Blanke) erweitert werden.

Zudem können Kay Krömer (Rockhouse) und Eckhard Krömer (Markt 16) während des gesamten Festes im Bereich des Marktplatz-Brunnens einen Wein- und Bier-Garten mit begrünten Sitzplätzen betreiben, kündigte May an und betonte: „Auch die Außensitzflächen der Marktplatz-Gastronomien wollen wir nicht mehr ganz so rigoros einschränken.“

„Als einen Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnete „Mittendrin“-Wirt „Ecki“ Matuschek das neue Konzept, mit dem Eckhard Krömer das Ziel verknüpft, den Marktplatz „etwas voller zu kriegen“.

Neuheit in Sachen Musik ist der Auftritt der Jazz- und Swing-Band „Blue Moon Quartett“, die am Mittwochabend auf einer Bühne vor dem Rathaus spielt. Am Freitag hat das Festkomitee zusätzlich zur Party-Band „Profil“ das Saxophon-Quartett „Sister Gold“ verpflichtet. Und am Sonntag soll ab 14 Uhr das 30-köpfige Blasorchester des TSV Krainhagen noch vor dem Rundmarsch für Stimmung auf dem Marktplatz sorgen.

Bürgermeister Bernd Hellmann lobte den „guten Austausch“ zwischen Schützen und Gastronomen. Durch die Neuerungen könne wesentlich zur Attraktivitätssteigerung des Schützenfestes auch für neue Zielgruppen beigetragen werden. Schließlich sei das Schützenfest, so resümierte May abschließend, kein Fest ausschließlich für „Männer in schwarzen Anzügen“, sondern für alle Stadthäger.

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