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Mehr Übernachtungen in Stadthagen

Zahl steigt stark an Mehr Übernachtungen in Stadthagen

Das Beherbergungsgewerbe in der Kreisstadt kann sich freuen: Die Zahl der Übernachtungen in Stadthagen ist stark im Ansteigen begriffen.

Stadthagen.  Das hat Olaf Boegner, der Leiter des Schaumburger Land Tourismusmarketing, gestern in der Sitzung des Ratsausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing verkündet.

In der Zeit von Januar bis April dieses Jahres ist die Übernachtungszahl nach Angaben von Boegner gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres um 14,1 Prozent angestiegen. Schon im Jahr 2014 war die Zahl der Übernachtungen auf rund 27 000 geklettert, die Steigerung gegenüber dem Vorjahr hatte 19,3 Prozent betragen. Vor einem Jahrzehnt habe Stadthagen noch etwa 15 000 Übernachtungen jährlich zu verzeichnen gehabt. „Da haben wir eine gewaltige Entwicklung hingelegt, die noch weiter ausbaubar ist“, bilanzierte Boegner. Abgesehen von den hiesigen Kurorten verzeichne die Kreisstadt im Schaumburger Land in diesem Sektor derzeit die erfreulichste Tendenz.

In seinem Bericht über die aktuellen Aktivitäten des Tourismusmarketing sprach Boegner den für den 9. Juli geplanten Start des Projektes „Historisches Weserbergland“ an. Hierbei gehe es um die gemeinsame Vermarktung der touristischen Potenziale von insgesamt 14 Städten in der Region, darunter Stadthagen. „Etwas Vergleichbares mit diesem Qualitätsstandard gibt es in ganz Deutschland nicht“, fügte der städtische Wirtschaftsförderer Lars Masurek hinzu: „Das wird sich für Stadthagen auszahlen.“

Beteiligt ist die Kreisstadt auch an der „Kulturroute“, die am 10. Juli eröffnet wird. Hierbei dreht es sich um etappenweise Radtouren rund um Hannover zu so genannten „kulturellen Leuchttürmen“. Dazu zählt auch die hiesige St. Martinikirche samt Mausoleum. Auch hierdurch seien zusätzliche Besucher für die Kreisstadt zu erwarten, prognostizierte Boegner.

Masurek berichtete, die Präsentation der Weserrenaissance in der Kreisstadt befinde sich in einem Wandel. „Sehr lange ist das Interesse für diese Kulturepoche als eine elitäre Nische empfunden worden“, sagte der Wirtschaftsförderer. In jüngerer Vergangenheit seien jedoch mehr und mehr „Angebote zum Anfassen und Mitmachen“ entwickelt worden. So seien Bereiche wie Musik, Literatur und Kulinarik in die Palette der Präsentationen einbezogen worden.

ssr

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