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Metallbaufirma siedelt sich am Helweg an

Stadthagen / Firma expandiert seit zwei Jahren kräftig Metallbaufirma siedelt sich am Helweg an

In Lindhorst ist es Jamal Faysal (30) zu eng geworden. Der Inhaber der stark expandierenden Firma Metallbau Loerzer baut daher derzeit im Stadthäger Gewerbegebiet „Großes Klosterfeld“ eine 800 Quadratmeter große Produktions- und Ausstellungshalle. Dieses Bauwerk Am Helweg soll bis Ende September fertig sein.

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Schnell voran geht es auf der Baustelle von MetallbauLoerzer Am Helweg.

Quelle: sk

Stadthagen (ssr). „Mitten in der Wirtschaftskrise“ hat Faysal nach eigenem Bekunden vor zwei Jahren das 1964 gegründete Lindhorster Familienunternehmen Metallbau Loerzer übernommen. Anfangs war er sein eigener Chef, Mitarbeiter gab es nicht. Der Jahresumsatz hatte zu dieser Zeit gerade mal 60000 Euro betragen.

Faysal revolutionierte das Firmenkonzept. Er begleitet Bauvorhaben, was Metallbau und andere Bauelemente angeht, „im Gesamtpaket“. Die Firma bietet dabei unter anderem Garagentore, Innentüren, Kunstoff- und Aluminiumfenster, aber auch Treppen, Geländer und Balkone an. Letztgenannte Metallbauten werden auf Kundenwunsch „individuell für die jeweiligen Bedinungen passgenau “ angefertigt. Faysal hat dabei die Erfahrung gemacht, dass viele Bauherren es schätzen, „in diesem Bereich nicht mit vielen Firmen, sondern nur mit einer zu tun zu haben und alles aus einer Hand bekommen“.

Loerzer Metallbau kooperiert dabei eng mit dem ebenfalls in Lindhorst beheimateten Generalbauunternehmen Essex Konstruktion GmbH, das seine Verwaltung ab September ebenfalls in dem Neubau am Helweg unterbringt.

Das Unternehmen expandierte derartig, dass der Jahresumsatz mittlerweile 800000 Euro beträgt. Die Firma hat derzeit fünf Mitarbeiter, „zwei, drei“ weitere möchte der Chef bis zum Jahresende einstellen. Für 2012 strebt er, die Lage in den Auftragsbüchern im Blick, eine Verdoppelung des Jahresumsatzes an.

Das wäre nach den Worten von Faysal am alten Standort Lindhorst nicht möglich. Das ehemalige Familienunternehmen sei in einem Wohngebiet angesiedelt, „ich bekäme für weitere Mitarbeiter gar keine Genehmigung mehr, auch eine räumlich Vergrößerung wäre dort nicht möglich“, schilderte er. Daher habe er in Stadthagen nachgefragt und habe sich hier „gut bedient gefühlt“. Beim Grundstückspreis sei die Stadt „sogar noch etwas entgegen gekommen“, berichtete der Unternehmer. Auch vom bürokratischen Aufwand her „wurde mir alles so einfach wie möglich gemacht“.

Ganz bewusst wird die Ausstellungshalle mit Produktionsstätte äußerlich im Stil eines Einfamilienhauses – etwa mit roten Klinkern – errichtet. Der Großteil der Kunden befinde sich in der Region, so Faysal.

Der Firmenname soll übrigens parallel zum Umzug geändert werden. Das Unternehmen soll laut Faysal dann „Metallbau und Bauelemente Faysal“ heißen.

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