Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 3 ° Schneeregen

Navigation:
Minister lobt Wirtschaftsregion Schaumburg

Olaf Lies auf dem Grünen Sofa Minister lobt Wirtschaftsregion Schaumburg

Punkt 10 Uhr war es, als der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) und Landrat Jörg Farr (SPD) gemeinsam ein Band durchschnitten, um die Schaumburger Regionalschau zu eröffnen und das Veranstaltungsgelände freizugeben. Anschließend nahm der Minister im Festzelt auf dem Grünen Sofa Platz.

Voriger Artikel
Regionalschau erlebt fulminanten Auftakt
Nächster Artikel
Kein warmer Empfang für Peter-Jürgen Schneider

Wirtschaftsminister Olaf Lies (rechts) im Gespräch mit SN-Chefredakteur Marc Fügmann.

Quelle: rg

Dort wollte SN-Chefredakteur Marc Fügmann wissen, welchen Eindruck Lies von der Regionalschau habe. „Einen tollen – ich weiß, wie schwer es ist, einen solchen Publikumsmagneten auf den Weg zu bringen und dann auch am Leben zu erhalten“, antwortete der Politiker. Die Schau erfülle unter anderem eine wichtige Funktion: „Sie fördert, dass regional gekauft wird.“

Industrie 4.0

 Für die Wirtschaftsregion Schaumburg war Lies voll des Lobes. „Hier gibt es die Kombination einer hervorragenden Lage mit viel Fachkompetenz und dem erklärten Willen zu wirtschaftlichem Wachstum – das alles stellt ein enormes Potenzial dar.“ Freilich dürften die Betriebe nicht nachlassen in ihren Bemühungen, den Weg in die digitale Zukunft einer Industrie 4.0 zu schaffen.

Autobahn 2

 Von Fügmann auf die überlastete Autobahn 2 angesprochen, sagte Lies, diese stelle „mit der immensen Verkehrsbelastung, den vielen Staus und schweren Unfällen eine gigantische Herausforderung dar“. Er plädiere mit Nachdruck für einen zumindest streckenweisen achtspurigen Ausbau. „Der Bund ist bislang nicht mutig genug bei der Frage der Zukunftsfähigkeit der A2“, kritisierte der Landesminister. Das Land jedenfalls baue neue Brücken für Landesstraßen über die A2 jetzt vorsorglich schon so breit, „dass es passt, wenn die Achtspurigkeit doch irgend wann einmal kommen sollte“.

Faurecia

 Mit Blick auf die geplante, aber auf unbestimmte Zeit verschobene 35-Millionen-Euro-Investition des Autositzherstellers Faurecia in Stadthagen zeigte sich Lies zuversichtlich. Bei der Konzernleitung sei spürbar, dass sie sich zum hiesigen Standort bekennt. „Wir stehen regelmäßig in Kontakt“, berichtete Lies, „und ich drängele natürlich ein bisschen, dass die nun auch mal anfangen, wo wir Millionen an Landesförderung parat haben.“

VW-Skandal

 Mit Blick auf den VW-Skandal räumte Aufsichtsratsmitglied Lies ein, der Konzern hätte in der Kommunikation mit den Kunden besser sein müssen. „Die sollten Wertschätzung erfahren, und es sollte nicht der Eindruck entstehen, als wolle man sie in die Verantwortung nehmen.“

Eröffnungs-Rundgang

 Beim anschließenden Eröffnungs-Rundgang konzentrierte sich der Minister überwiegend auf die Präsentationen des Handwerks. Kreishandwerksmeister Dieter Ahrens führte dem Gast beispielsweise eine von sechs Betrieben vorbereitete Dachdecker-Olympiade vor – ein Versuch, junge Leute für dieses Handwerk zu begeistern. Beim Stand der Sanitär- und Heizungsinnung produzierte Lies unter Anleitung des Auszubildenden Fabio Forstner gekonnt ein Herz aus Kupferrohr. Mit Maler-Azubi Justin Dannecke fachsimpelte er über die Gestaltung einer Farbfläche. ssr

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr