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Mit 1600 Grad vom Sand zum Silicium

Stadthagen / Energieversorgung Mit 1600 Grad vom Sand zum Silicium

„Photovoltaik ist total simpel.“ Die Voltaiksysteme seien stabil, und im Gegensatz – zum Beispiel zur Windenergie – werde über die Anlagen Strom direkt erzeugt. Mit diesen Sätzen hat Roland Goslich die Vorteile der Stromerzeugung über der Sonne als Energiequelle zusammengefasst. Der promovierte Chemiker am landeseigenen Institut für Sonnenergieforschung in Emmerthal referierte im Ratskeller vor 20 interessierten Bürgern und beantwortete Fragen der Zuhörer.

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Roland Goslich stellt die Sonne als Energielieferanten vor.

Quelle: sk

Stadthagen (sk). Eingeladen zum Themenabend „Umweltfreundliche und sichere Energieversorgung - Strom und Wärme aus der Sonne“ hatte die Wählerinitiative „Wir für Schaumburg“. Goslich stellte die Sonne in Messwerten als ergiebigen Energielieferanten vor, erläuterte die Photovoltaiktechnik und zeigte auch deren Grenzen auf. Über einen Wirkungsgrad von 33 Prozent käme die Technik nicht hinaus. Zudem müsse an der Speichermöglichkeit der erzeugten Energie intensiv gearbeitet werden und die Herstellung der Voltaikpaneele sei nicht billig.

Der Rohstoff Siliciumdioxid – nichts weiter als herkömmlicher Sand – sei zwar fast unbegrenzt vorhanden. Das Schmelzen des Ausgangsstoffes zum Erzeugen von „perfekten“ Siliciumkristallen laufe jedoch bei energiekostenintensiven 1600 Grad.

Die Zuhörer interessierte Photovoltaik in der Anwendung. Wie lange halten die aufs Dach montierten Paneele, und wie resistent seien die Flächen gegen Unwetter? Nach 20 Jahren hätten die Module noch einen Wirkungsgrad von 90 Prozent zeigte Goslich auf. Den Flächen bescheinigte er zwar war eine gewisse Robustheit. Bei „sehr starken Hagel“ könnten jedoch Schäden auftreten.

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