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Mit Jetlag ins Vergnügen

Stadthagen / Krammarkt Mit Jetlag ins Vergnügen

Zu den am weitesten gereisten Gästen des diesjährigen Herbst-Krammarktes dürfte wohl Familie Reinking aus New York gehören. Die zweijährige Lucy kostete den Besuch auf der Kirmes sichtlich aus.

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Sascha und Jackie Reinking aus New York kosten mit Tochter Lucy den Tag auf dem Krammarkt voll aus.

Quelle: tbh

Von Tina Bonfert

Stadthagen. Ein Luftballon, eine Tüte voller Süßigkeiten und einen Teddy, den ihr Papa Sascha aus einem Spielautomaten gefischt hatte, gehörten zu ihrer Ausbeute. „Wir sind noch dabei den Jetlag zu überwinden“, gestand Sascha Reinking. Der gebürtige Petershäger kennt den Krammarkt noch aus seiner Kindheit und wollte bei seinem Besuch in der Heimat dieses Vergnügen auch seiner Frau Jackie und seiner Tochter nicht vorenthalten.

Nur wenige Meter weiter: Kreischen hallt durch die dunklen, nebeligen Flure – der Parcours im „Crazy Halloween“ ist nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete. Während Nina (11) eine rasante Fahrt im „Musikexpress“ bevorzugte, haben sich ihre Freundinnen Wanda und Annemarie, beide elf Jahre alt, dennoch in die Geisterbahn gewagt. Den ersten Teil der schaurigen Strecke legen die Besucher noch in einer Gondel zurück. Im zweiten Abschnitt geht es dann zu Fuß durch Käfige, in denen Monster mit gruseligen Fratzen und leuchtende Aliens lauern, während das Dröhnen der Kettensäge lärmt.

Auch das jüngere Publikum muss beim Krammarkt nicht auf den Adrenalinrausch nicht verzichten. „Ich hab gekreischt, weil ich schon ein bisschen Angst hatte“, verriet Aurora (5), die zusammen mit ihren wagemutigen Freunden Selin (5) und Francesco (6) eine Runde in der „Katz und Maus“-Achterbahn gedreht hat. Nachdem sie in den Fahrgeschäft ordentlich durchgerüttelt wurden, stärkten sie sich mit einer leckeren Bratwurst. Die achtjährige Joy konnte sogar ihren Opa Günter Buss zu einer Fahrt im „Musikexpress“ überreden, bevor sie sich beim Entenangeln ein neues Springseil erspielte.

Der Ausstellernachwuchs kam ebenfalls nicht zu kurz. Beim Besuch am Crêpestand seines Patenonkels, Karlchen Osthold, gönnte sich Tyler nicht etwa das süße Naschwerk, sondern begnügte sich mit Fencheltee aus der Nuckelflasche.

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