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Mitte Januar sollen die Flüchtlinge einziehen

Unterbringung auf ehemaligem Alcatel-Gelände in Stadthagen Mitte Januar sollen die Flüchtlinge einziehen

Die Unterbringung von Flüchtlingen im ehemaligen Alcatel-Bürotrakt an der Gubener Straße steht unmittelbar bevor. Nach Aussage von Thorsten Steinweg, der für die Vermietung der Flächen im Gewerbepark Schaumburg zuständig ist, soll der Mietvertrag mit der Stadt ab Mitte Januar in Kraft treten.

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Stadthagen. „Die Stadt hat das Gebäude bereits abgenommen und das Mobiliar bestellt“, berichtet Steinweg. Auch das Gesundheitsamt habe Trinkwasserproben der neu gebauten Sanitäranlagen entnommen. Derzeit würden zudem noch Fußwege markiert, damit sich die Flüchtlinge gefahrlos auf dem Gewerbegelände, auf dem auch die Fahrzeuge der dort ansässigen Firmen verkehren, bewegen können.

 Offen ist noch die Frage der Gebäudeversicherung. Der bestehende Vertrag habe durch die Nutzungsänderung vom Büro- in ein Wohngebäude seine Gültigkeit verloren. „Wir sind dabei, uns ein zweites Angebot von einer anderen Agentur einzuholen, um möglicherweise Kosten zu sparen“, berichtet Steinweg, der weiterhin optimistisch ist. „Von unserer Seite ist alles schön“, sagt der für die Vermietung zuständige Angestellte der Gewerbepark GbR, die das insgesamt 125000 Quadratmeter große Gelände 2010 von der Firma Alcatel übernommen hat.

 Rund 40000 Euro hat das Unternehmen in den Umbau des Bürotraktes nach Angaben von Steinweg investiert. Laut Belegungsplan sei zunächst angedacht, dort 42 Flüchtlinge unterzubringen – je drei Personen pro Zimmer, die jeweils mit einem Doppelstock- und einem Einzelbett ausgestattet sind.

 „Ich vermute aber, dass die Einzelbetten ebenfalls zu Doppelstockbetten umgerüstet werden, um die Kapazität auf 53 Personen zu erhöhen“, schildert Steinweg seine Eindrücke aus den Gesprächen mit der Stadt.

 Sein Wunsch, dass vor allem Familien an der Gubener Straße untergebracht werden, wird sich nach Einschätzung von Steinweg wohl nicht erfüllen. „Es sollen wohl zu 80 Prozent junge Männer kommen.“

 Die Stimmung unter den anderen Mietern des Gewerbeparks sei nach wie vor „relativ entspannt“. Steinweg: „Alle harren der Dinge, die da kommen mögen.“ ber

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