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Theiß plant mobile Eisbahn

Nachnutzungsmöglichkeit für ehemaligen Schlittschuhpark gesucht Theiß plant mobile Eisbahn

Ist das Drehen von Pirouetten auf dem Eis in Stadthagen bald wieder möglich?

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Der ehemalige Eispark an der Jahnstraße soll nicht länger leer stehen. 

Quelle: vr

2010 hatte die Stadt beschlossen, die Eisbahn an der Jahnstraße zu schließen. Der Grund dafür waren die sinkenden Nutzerzahlen und der steigende Zuschussbedarf pro Besucher, den die Stadt leisten musste (wir berichteten). Seitdem liegt die Fläche brach. Die SPD suchte bereits im vergangenen Jahr in Gesprächen mit Bürgern nach einer Idee für eine Nachnutzung. Derweil hat Bürgermeister Oliver Theiß seine eigenen Pläne, und zwar eine mobile Eisbahn.

Guter Zustand der ehemaligen Eisfläche

„Wir haben uns angesehen, in welchem Zustand sich die Eisbahn befindet“, sagte SPD-Vorsitzender Jan-Philipp Beck bei der jüngsten Jahresversammlung der Sozialdemokraten Stadthagen. „Und der Zustand ist ganz ordentlich, zumindest die Fläche, auf der eisgelaufen wurde, und das, obwohl sie einige Jahre nicht genutzt wurde.“ Bereits im vergangenen Jahr seien Gespräche mit Helmut Kirchhöfer, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe, über die Nachnutzung geführt worden. „Es bietet sich an, die Flächen zu nutzen, die man hat, anstatt neue Produkte zu schaffen“, so Beck.

Viele Ideen geäußert

Sein Genosse Thomas Pawlik erklärt auf Anfragen der SN, dass die Nachnutzung auch Thema im Ausschuss für Soziales sei. Unterschiedliche Ideen seien vorgetragen worden: ein Beachvolleyballfeld oder als Fläche für Konzerte. „Es sind multifunktionale Lösungen dabei – der Bürgermeister schlug auch Kunsteis für den Platz vor“, sagt Pawlik. Bei einer Kunsteisbahn dienen Kunststoffplatten als Fahrfläche und diese sollen dem Natureis sehr ähnlich sein, erklärt Theiß. „Die Kunsteisbahn soll dann mobil sein, sodass man sie an unterschiedlichen Orten platzieren kann“, erläutert der Bürgermeister.

Kunsteisbahnplanungen schon relativ konkret

Die Planungen für eine Kunsteisbahn sind nach Angaben des Bürgermeisters schon relativ konkret. Im Herbst soll die Fläche getestet werden – ob auf der ehemaligen Eisbahn ist allerdings noch nicht sicher. „Wir hoffen, dass viele zum Testen der Bahn kommen werden.“ Je nachdem wie die Meinung der Bürger ausfalle und wie die Eisfläche ankomme, könne überlegt werden, ob es sich für ein dauerhaftes Projekt lohne oder nicht. „Auf Dauer macht so eine Eisbahn nur Sinn, wenn die Kosten durch die Einnahmen gedeckt werden können.“ Einen konkreten Preis konnte Theiß noch nicht nennen, da dies abhängig vom Anbieter und der Größe der Fläche sei.

Lösung soll noch 2016 gefunden werden

Pawlik erinnert daran, dass sich die ehemalige Eisbahn auch in der Schnittstelle vieler Schulen befinde. „Es ist also ein geeigneter Platz, um auch die Schulen in die Planungen mit einzubeziehen.“ Eine Lösung soll nach Angaben des SPD-Politikers noch 2016 gefunden werden, da die Eisfläche auf der Agenda der Stadt für dieses Jahr stehe. „Uns ist eine möglichst schnelle Einigung wichtig“, sagt Pawlik. „Nach der Ideenfindung soll dann in den kommenden Jahren die Umsetzung stattfinden.“ vr

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