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Stadthagen Stadt Modelleisenbahner eröffnen Ausstellungsräume
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Modelleisenbahner eröffnen Ausstellungsräume
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00:16 11.05.2016
Der alte Stadthäger Bahnhof ist eines der vielen historischen Gebäude, die der Club unter Federführung von Andreas Döring nachgebildet hat. Quelle: ber
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Stadthagen

„Das ist schon etwas besonders, dass wir nun in einem Gebäude beheimatet sind, das wir selbst nachgebaut haben“, freut sich der Vorsitzende des Clubs, Sven Hartmann, der den Verein 2009 zusammen mit Andreas Döring, Manfred Hagemann und Eberhard Greuel gegründet hat.

Hartmann stammt nach eigenen Angaben aus einer echten Modelleisenbahnfamilie, bereits sein Großvater hatte sich dem Hobby verschrieben. 1997 war er einer der Mitbegründer der Schulmodelleisenbahn.

Der Verein hatte sich nach seiner Gründung zunächst in einem kleinen Raum in der Olympiahalle angesiedelt, 2011 folgte der Umzug in die Hohe Gasse. Mit dem ehemaligen Umspannwerk hat der 15 Mitglieder zählende Club nun die idealen Räumlichkeiten gefunden.

Geschichte am Leben erhalten

„Unser Ziel ist es, die Industriegeschichte Schaumburgs am Leben zu erhalten. Wo könnte dies besser gehen, als am Georgschacht?“, sagt Hartmann, dessen Urgroßväter selbst unter Tage gearbeitet haben. Aus seiner Sicht wird die Bergbau- und Industriegeschichte in Stadthagen bisher vernachlässigt. „Wir wollen zeigen, was wir neben der Weserrenaissance und Wilhelm Busch noch haben.“

Einen Impuls erhofft sich Hartmann dabei auch von der geplanten Reaktivierung der Halde als Lern- und Erlebnisstandort. Initiator Jörg Janning sei auch schon auf den Verein zugekommen und habe sich sehr beeindruckt gezeigt.

Beeindruckend sind auch die detailreichen Nachbildungen der Bahnstrecke Rinteln-Stadthagen, die im Erdgeschoss des ehemaligen Umspannwerkes ausgestellt sind: Vom alten Stadthäger Bahnhof über das Umspannwerk bis hin zur Kohlenkirche sind die bedeutenden Bauwerke im Originalzustand von 1959 zu sehen, alles in Handarbeit gefertigt.
Die Clubräume können an jedem zweiten Sonntag im Monat von 10 bis 13 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. ber

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