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Moschee-Gebäude soll schnell weg

Abriss spätestens Ende September Moschee-Gebäude soll schnell weg

Noch vor dem Ende dieses Sommers wird das ehemalige Moschee-Gebäude an der Ecke Vornhäger-/Lauenhäger Straße in Stadthagen abgerissen. Das ist jedenfalls die Einschätzung des städtischen Bauamtsleiters Gerd Hegemann.

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Schon bald soll das jüngst von der Stadt gekaufte ehemalige Moschee-Gebäude abgerissen werden.

Quelle: ssr

Stadthagen. Wie berichtet, hat die Stadt das marode Haus mittlerweile von der Türkisch-Islamischen Gemeinde gekauft. Die Ausschreibung für den Abriss sei bereits in Vorbereitung, teilt Hegemann mit. Die Stadt wolle das Gebäude möglichst abreißen, solange die Sperrung der Lauenhäger Straße noch besteht, also bis Ende September, um diesen Umstand für die Abrissarbeiten auszunutzen. Nach Überzeugung des Bauamtsleiters wird die Vornhäger Straße dabei nicht, auch nicht teilweise, gesperrt werden müssen.

Der Abriss werde sich nicht unkompliziert gestalten, da das Gebäude sehr dicht an den Straßenrändern steht. „Da müssen wir beim Entfernen der Kellerwände aufpassen, dass die Straße nicht in die Grube rutscht“, verdeutlicht Hegemann. Zudem gebe es an dieser Ecke jede Menge Versorgungsleitungen, zum Beispiel für Gas. Der Abriss wird aus Mitteln des Förderprogramms „Städteumbau West“ für das Sanierungsgebiet „Südlich des Tulpenwegs“ finanziert.

Umgestaltung der Unfallkreuzung

Der Baumtschef rechnet aus heutiger Sicht damit, dass der Bebauungsplan für das Sanierungsgebiet Anfang kommenden Jahres in Kraft treten wird. Danach wäre der Weg für die Umgestaltung des Einmündungsbereichs Vornhäger-/Lauenhäger Straße frei. Hegemann kalkuliert mit einem Baubeginn im zweiten Quartal 2018. Wie viel Zeit für das Bauprojekt benötigt wird, vermochte Hegemann nicht zu beziffern.

Die Pläne für die Umgestaltung der unfallträchtigen Kreuzung liegen bereits in der Schublade. Kernpunkt ist die Erweiterung der Vornhäger Straße durch eine Rechtsabbiegespur. Dafür muss ein Teil des Moschee-Grundstücks mit genutzt werden. Die Ampelschaltung mit ihren für Fußgänger sowie Radfahrer und Autos getrennten Grünphasen wird an die neue Situation noch einmal angepasst. Eine wichtige Veränderung wird sich ohnehin dadurch ergeben, dass die Sicht in dem Einmündungsbereich durch den Wegfall des Moschee-Gebäudes bedeutend besser wird.

Die Politik hatte sich gegen eine zuvor diskutierte Kreisellösung ausgesprochen. Dafür waren unter anderem Sicherheitsaspekte ausschlaggebend gewesen. Zudem wäre ein Kreisel laut Hegemann deutlich teurer und würde technische Probleme verursachen. ssr

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