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Müll-Konzept kommt Ende November

Stadthagen / „Arbeitskreis Stadtbild“ Müll-Konzept kommt Ende November

Deutlich später als ursprünglich angekündigt will die Stadtverwaltung ein Konzept zum Thema Sauberkeit in der Stadt vorlegen. Eigentlich hatte dieses Ergebnis der „Arbeitsgruppe Stadtbild“ schon bis zum Sommer präsentiert werden sollen. Nun soll es Ende November öffentlich dargelegt werden, wie Stadtsprecherin Bettina Burger am Montag auf Anfrage mitteilte.

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Auf ungepflegte Stellen wie hier an der Brunnenpassage legt der Arbeitskreis Stadtbild sein Augenmerk.

Quelle: rg

Von Stefan Rothe

Stadthagen. Der verwaltungsinterne „Arbeitskreis Stadtbild“ war im November 2012 gebildet worden. Hintergrund: In der Zeit davor hatten sich Beschwerden über das äußere Erscheinungsbild der Stadt (Stichworte Müll, ungepflegte Grünflächen) bei der Verwaltung gehäuft.
Dem Arbeitskreis gehören Vertreter aller Fachbereiche der Stadtverwaltung an. Diese sollten den Ist-Zustand des Sauberkeits-Problems feststellen und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation erarbeiten.
Zu Beginn waren die Ortsvorsteher, der örtliche Verkehrsverein, das Stadtmarketing Stadthagen und das Bündnis Nordstadt aufgerufen, Verbesserungsbedarf aus ihrer Sicht zu schildern. Das ist gegen Ende vergangenen Jahres auch passiert, wie Burger bestätigte.

Der Verkehrsverein hat nach Angaben aus den Reihen seines Vorstandes im Sommer nach den Ergebnissen der Arbeitsgruppe gefragt. Bürgermeister Bernd Hellmann habe daraufhin im August von „noch einigen Wochen Verzögerung“ gesprochen. Nun ist Ende November als Termin der Veröffentlichung angesagt. Dann sollen sich auch die Ratspolitiker mit den gewonnenen Erkenntnissen auseinandersetzen.
Die Ursache der Verzögerung hat nach Darstellung von Burger eine Hauptursache, die sie folgendermaßen umriss: „In etlichen Bereichen hat sich die Problematik sehr viel umfangreicher und mit mehr Facetten versehen dargestellt als anfangs angenommen.“

Burger nannte ein Beispiel. Dass der Zustand der Uferböschungen von Bächen und Teichen ein Gegenstand der Arbeitsgruppe sein sollte, war klar. Doch erst im Laufe der Arbeit sei bewusst geworden, „dass wir es mit sehr vielen verschiedenen Zuständigkeiten zu tun haben“. Diese hätten in jedem einzelnen Fall erst geklärt werden müssen. Und: „Dass der Arbeitskreis zur Sauberkeit und Pflege von Bachläufen gewisse Ideen entwickelt, ist eine Sache. Diese Vorschläge müssen dann mit Blick auf die Zuständigkeiten aber auch rechtlich und tatsächlich umsetzbar sein“, führte Burger aus.
Probleme wie diese hätten letztlich dazu geführt, dass der Arbeitskreis, der im zweiwöchigen Rhythmus getagt habe, länger gebraucht habe als vorgesehen.

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